Flughafenstories featuring me

Hallo Leute,

ich möchte im Folgenden Blogeintrag einfach mal meine ersten Tage in Buenos Aires frei reflektieren und einfach darauf los schreiben. Deshalb, wenn ihr den Faden irgendwann verliert einfach weiterlesen irgendwann taucht er wieder auf.

 

Aaalso die Reise beginnt für mich erst wirklich mit der Verabschiedung meiner Familie an der Passkontrolle am Fraport. Ab dem Moment geht für mich das Abenteuer los. Anders als @luisovejero liebe ich den Frankfurter Flughafen ungemein. Ich finde dort herrscht eine einzigartige Stimmung des Aufbruchs und Umbruchs. An Flughäfen sind einfach so viele interessante Leute die noch interessantere Geschichten zu erzählen haben. Doch zurück zur Story. Nach der Sicherheitskontrolle versuche ich frei nach dem Motto: „Dreistigkeit siegt“ in die Lufthansa Lounge zu kommen. Der Versuch scheitert leider an der Empfangsdame, die mir schnippisch erzählt, dass die Lounge nur für Buisnessgäste sei. Schade eigentlich. Ich boarde um 21:10 und schlafe die meiste Zeit im Flugzeug. Der Flug verläuft relativ ereignisfrei.

Kurz vor Buinos Aires werde ich von einer Stewardess geweckt und das völlig zurecht, denn aus dem Fenster hatte man einen wunderschönen Blick auf das Lichtermeer welches die riesige Stadt erzeugte, in Kombination mit der gerade aufgehenden Sonne im Hintergrund. Was für ein erster Eindruck auf meine neue Heimat. Die nächsten Stunden verliefen leider nicht so spannend. Aus bequemheits Gründen war ich einer der letzten die das Flugzeug verließen. Ein großer Fehler wie sich herausstellte. Prompt stand ich nämlich in einer gefühlt endlos langen Schlange zur Passkontrolle. Nach zwei endlosen Stunden in der mein einziger sozialer Kontakt ein kurzer Smalltalk mit der mies gelaunten Französin neben mir war, war ich endlich am Schalter. Hier saß ein Argentinischer Beamter mittleren Alters der recht unmotiviert dreinblickte (verständlich bei den Massen an ungeduldigen Touris). Er sagte etwas mir völlig unverständliches auf spanisch, ich nickte und gab ihm meinen Reisepass. Er blätterte zum Visum und schaute dieses erst einmal ratlos an. Offensichtlich war ihm diese Art von Visum neu. Nochmal sagte er etwas auf spanisch und wieder nickte ich. Offensichtlich war es diesmal nicht die richtige Reaktion, denn er schaute leicht verärgert. Anschließend ergriff der Mann eigen Initiative und ging ins Hinterzimmer. Nach 5 Minuten kam er deutlich besser gelaunt wieder zurück und fragte mich kurz und prägnant: „Adresso“? Ich gab ihm auf die schnelle die Adresse meiner Schule und er war sichtlich zufrieden damit.

Nach diesem ersten Kontakt mit einem wahren Argentinier hole ich meinen Koffer, der mittlerweile einer der einzigen ist, der auf dem Band liegt, welches sich nicht einmal mehr bewegt. Was solls. Die letzte Hürde vor der großen offenen Welt ist die Einführkontrolle (Ich weiß nicht wie das gennant wird, wo alle Gepäckstücke noch einmal kontrolliert werden). „Da kann ja nichts schief gehen“ denke ich mir und lege meinen Koffer auf das Band. Anschließend laufe ich guten Mutes durch die Kontrolle. Im Hintergrund bekomme ich noch mit wie der zuständige Beamte etwas auf spanisch sagt. Naiv wie ich bin dachte ich natürlich er meint jemanden anderes und reagiere nicht. Auch als er das Wort ein zweiter und drittes Mal wiederholt (jedes Mal ein wenig lauter) lässt mich das völlig kalt. Beim vierten Mal ( Er war schon beinahe auf Schrei-Lautstärke) tippt mich ein Mann neben mir an deutet auf meinen Rucksack und sagt „your backpack“. Sehr peinlich berührt lege ich demütig meinen Rucksack auf das Band.

Mit 2 1/2 Stunden Verspätung verlasse ich endlich den Flughafen zusammen mit meinem unglaublich freundlichen Remise-Taxi Fahrer.

So viel zu meiner Reise nach Buenos Aires. Beim nächsten Mal: Stories auf Buenos Aires.

 

Liebe Grüße aus Hurlingham, BA

P.S.: Zeichensetzung ist weder meine Stärke, noch bemühe ich mich groß um Richtigkeit also vergebt mir die Fehler.

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