Ein Monat ist schon fast vorbei!

Ein Monat ist schon fast vorbei

Hallo meine Lieben,

ein Monat ist schon fast vorbei und ich fange jetzt erst an meinen Blog zu schreiben (ich muss mich wirklich schämen)! Ich muss dazu aber sagen, dass das meine erste Woche ist in der ich durchgängig Internet auf meinem Laptop habe 😀

Aber mir gehts wirklich gut hier! Hab mich sehr schnell und gut hier eingelebt  aber fangen wir mal von vorne an:

Wie für alle kulturweit-Freiwilligen begann auch mein FSJ mit dem 10-tägigen Vorbereitungsseminar am Werbellinsee. Es war wirklich eine super tolle Zeit in der ich nicht nur viele neue, tolle Leute und Mitfreiwillige getroffen habe, sondern auch viel über mich und Themen wie Rassimus, Postkoloniallismus und Feminismus gelernt habe. Ein großer Dank gilt dabei meiner super tollen Mikro-Blickgruppe und der tollsten Leiterin Corinna, die diese Zeit für mich wirklich unvergesslich gemacht haben. DANKE! Nachdem ich mich tränenreich nach den super 10 Tagen von allen verabschieden musste fing ich langsam an zu realisieren wie es sein wird mich von meiner Familie und meinen Freunden zu verabschieden und dass mein FSJ nach soo langer Wartezeit (seit der Bewerbung für kulturweit ist fast ein Jahr vergangen! Krass!!) endlich beginnt. Irgendwie hat mich diese Erkenntnis gefreut, weil ein „Abenteuer“ und erlebnisreiches Jahr auf mich wartet, in dem ich alleine in einer fremdem Stadt leben werde, doch gleichermaßen hat es mich auch traurig gemacht, weil ich damit von meiner tollen Familie und meinen Freunden Abscheid nehmen muss und alles bisher aufgebaute zurück lasse.

Somit kam ich noch im Rausch der geilen 10 Tage zu Hause an und es hieß erst ein mal turboschnell Koffer packen, weil es in zwei Tagen nach Olsztyn geht. Am Sonntag habe ich während ich gepackt habe noch ganz viel Besuch bekommen, von meinem Opa, Freunden und Nachbarn. Danke, dass ihr alle da wart und ich euch noch ein letztes Mal umarmen durfte bevor wir uns mindestens 8 Monate nicht sehen.

So jetzt stehe ich mit einem Koffer, einer großen Reisetasche, meinem Rucksack, Laptop und natürlich Winnie Pooh (die mich kennen wissen, dass der einfach mit musste :D) am Frankfurter Hauptbahnhof, nachdem ich mich schon von meinem Bruder zu Hause verabschiedet hab, am Frankfurter Hauptbahnhof und warte auf den Bus, der mich in einer ca 17-stündigen Busfahrt direkt nach Olsztyn bringt.Nachdem meine Mama, meine kleine Schwester und ich vielleicht eine halbe Stunde auf den Bus gewartet hatten (wir waren natürlich früher da um ihn um keines willen zu verpassen 😉 ) kam er endlich und mir wurde ein Sitzplatz zugewiesen, mein Gepäck wurde in dem Kofferraum verstaut, ich packte mein Handgepäck in den Bus und nun stehe ich vor meiner Mama und Pauline und muss mich schnell verabschieden, weil der Busfahrer losfahren will. Der Abschied ging so schnell, dass ich in diesem Moment nicht wirklich realisiert, dass ich meine Mama und meine kleine Schwester erst in ca acht Monaten wieder im Arm halten werde (mir kommen wieder die Tränen, wenn ich an diesen Moment zurück denke! Ach Familie ist einfach das Beste was es gibt und ich bin sooo froh euch zu haben!!!)

Nach einer zum Glück nicht schlaflosen 17-stündigen Fahrt komme ich endlich in Olsztyn am Busbahnhof an und werde von einer Deutschlehrerin des 2. Liceums ganz lieb in Empfang genommen. Wir fahren zusammen zu meinem neuen zu Hause für das kommende Jahr, ein Studentenwohnheim relativ im Centrum Olsztyns. Nachdem ich meinen Schlüssel vom charmanten Herrn an der Rezeption bekomme habe und Dorota und ich mein Gepäck ins Zimmer gebracht haben, verabschiedete ich mich auch schon von Dorota und warte auf ein Treffen mit ein paar Jungs des 2. Liceums, die mir die Stadt zeigen und eine neue Simkarte besorgen sollten. Das Treffen war super und die Stadt war auf den ersten Blick sehr schön (und das ist sie nach einem Monat immer noch 🙂 ) Meine erste Schulwoche verlief sehr gut. Ich wurde dem Deutschkollegium im 2. Liceum und natürlich auch in den Klassen vorgestellt und herzlich empfangen. Außerdem wurde mir der weg zum 3. Liceum gezeigt, an dem ich auch arbeite, und dort wurde ich ebenfalls wie im 2. Liceum herzlich empfangen und vorgestellt.

Seit der ersten Schulwoche sind jetzt schon drei Wochen vergangen, in denen ich mich hier super eingelebt habe und sowohl von den Lehrern als auch von den Schülern super aufgenommen wurde. Ich wurde mehrere Male durch die Stadt und Umgebung geführt, habe viele Fragen der Schüler über mich und mein Leben in Deutschland und als Freiwilliger beantwortet und war natürlich auch selber auch Entdeckungstour in der Stadt (und habe jetzt schon mein Lieblingsrestaurant, in der kleinen aber schönen Altstadt, gefunden. Es heißt Pierogarnia und da gibt es die besten Pieroggi der Stadt (meine Meinung) und anderes super leckeres polnisches Essen :)) Mehr zu meinem ersten Monat hier folgt in dem nächsten Blogeintrag aber ich wollte jetzt erst mal kurz (naja der Eintrag ist doch länger geworden als erwartet) schildern wie es mir die erste Zeit ergangen ist.

Zusammenfassend geht es mir hier super!!! Meine Einsatzstelle(n) ist toll+Lehrer und Schüler, die Stadt ist super (obwohl es  seit ca einer Woche regnet), ich komme immer mehr in den „Lehrerberuf“ rein (also vrobereite Aufgaben und leite sie im Unterricht, lese Texte vor, beantworte Fragen und so weiter), fange ab dieser Woche wieder regelmäßig an ins Fitness zugehen 😀 und fange ab Dienstag endlich meinen Sprachkurs an der Uni an.

 

Liebe Grüße aus dem zurzeit verregneten Olsztyn und bis zum nächsten Eintrag!

Eure Bernadette

PS: Ich hab nicht gedacht, dass mein erster Eintrag so lang wird aber es gibt doch schon viel zu erzählen nach einem Monat. Ich bin stolz auf die, die es bis zu Ende geschafft meinen ersten langen Eintrag zu lesen 😀 Und tut mir leid, dass ich die ganze Zeit in den Zeiten umher springe, wenn ich schreibe 🙂 So und das wars jetzt mal fürs erste 😀

 

 

 

 

 

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