Ich packe meinen Koffer…

Hallöchen Zusammen!

So sieht also der Anfang aus.

Natürlich gibt es so einiges, das ich mitnehme, schließlich habe ich für ein halbes Jahr ein anderes Zuhause. Ich habe Klamotten, Schuhe, ein paar meiner lieben Nagellacke, ein paar meiner lieben Bücher und anderes Zeug, das man (frau!) eben braucht, eingepackt. Einen kleinen Einblick in die Dinge, die sich tatsächlich in meinem Koffer befinden, seht ihr hier:

 

Genau so wichtig, oder vielleicht noch wichtiger, wie die Dinge, die man mit nimmt, sind für mich die, die man zurück lässt. Familie, Freunde, einen Freund, Bücher, Klamotten, die nicht zum Wetter gepasst hätten, so schön sie auch sind und eine Menge anderes Zeug, das eben nicht in den Koffer gepasst hat. Ich denke, mit den Sachen, die in meinem Koffer sind, könnte ich überleben, aber sind wir mal realistisch: ich halte es kein halbes Jahr aus, ohne nicht einmal shoppen zu gehen. Schon gar nicht in Russland!

Mit den Menschen ist es anders. Ich wäre unglaublich dankbar, zumindest ein paar von ihnen zwischendurch zu sehen und vor allem, den Kontakt nicht zu verlieren. Und ich freue mich jetzt schon auf alle, die ich in den nächsten Monaten kennen lerne.

Die letzten zehn Tage auf dem Vorbereitungsseminar kamen mir gleichzeitig unglaublich lang und relativ kurz vor. Ich habe sehr viel gelernt – über wichtige und große Themen und über mich selbst. Ich habe neue Leute kennen gelernt, Freundschaften geschlossen, Gedanken geteilt und reflektiert. Bei so viel Gewusel kam man kaum zur Ruhe, trotzdem vermisse ich es jetzt schon ein bisschen. Ich freue mich jetzt schon, auf dem Nachbereitungsseminar viele wieder zu sehen.

Jetzt gerade sitze ich übrigens am Moskauer Flughafen Scheremetjewo und warte auf meinen Anschlussflug nach Perm. Wie man sieht, ist die Deko interessant und kreativ, nur leider nicht besonders praktisch.. 😉 Als ich Moskau (vermutlich nicht einmal den allerschönsten Teil davon) von oben gesehen habe, dachte ich sofort: „Russland ist schön. Sehr schön sogar. Mir gefällt es hier jetzt schon.“, dabei habe ich noch nicht einen Fuß auf russischen Boden gesetzt.

Ich bin gespannt, was das nächste halbe Jahr mit sich bringt, welche Erfahrungen ich mache, welche Menschen ich treffe, wie ich davon geprägt werde. Ich hoffe, ich lerne viel Neues; über Sprache und Kultur, Zwischenmenschliches und Kreatives. Mal schauen, wie ich mich jetzt einlebe.

Ich halte euch auf dem laufenden, versprochen!