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14.09.2017 -15.09.2017 Privet Bischkek – erste Eindrücke

Wichtigste Info zuerst: Ich bin gut angekommen! 🙂

14.09.2017

Nachdem ich Flug 1 und Flug 2 mit mehr oder weniger Verspätung hinter mich gebracht, erfolgreich die Passkontrolle am Flughafen in Bischkek passiert habe, wurde ich am Flughafen direkt mit Taxiangeboten überschüttet.

Der Mann einer Kollegin von mir aus dem DAAD Informationsbüro wartete aber schon auf mich. Es war schon hell, denn dank Verspätung und Warten war ich erst um 6:45 Uhr wirklich aus dem Flughafen draußen. Etwa 30 Minuten braucht man vom Flughafen bis in die Stadt – vielleicht sogar schneller, wenn man nicht wie in meinem Fall für einen Mann auf dem Fahrrad in Begleitung von zwei Kühen abrupt abbremsen muss. Auf meinen scheinbar erstaunten Blick wurde mir schnell versichert, dass das zumindest in Bischkek nicht passiert. Während der Fahrt bekam ich außerdem einen ersten Eindruck der kirgisischen Landschaft und natürlich dem wichtigsten: den Bergen.

In meiner WG wurde ich bereits erwartet und nett begrüßt. Mein Zimmer ist ziemlich groß mit Blick auf den Togolok Moldo Park. Außerdem wohnen hier Arslan, ein Kasache und Christine aus den USA mit ihrer Katze Oreo.

Heute habe ich bereits die Umgebung ein bisschen kennengelernt, gemerkt, dass ich mit meiner Kreditkarte keine Som (die kirgisische Währung) abheben kann und war mit Christine und Adriane (eine Freundin und ehemalige Mitbewohnerin in der WG, die gerade zu Besuch ist) auf dem Osch Bazar. Eine weitere Erkenntnis des Tages: Ich muss dringend mehr Russisch-Vokabeln lernen und wiederholen!

Abends habe ich dann schon den ersten Abstecher in die Barszene Bischkeks unternommen und den Ala-Too-Platz im Dunkeln gesehen, genauso wie das riesige Parlamentsgebäude (davon habe ich leider kein Foto). Die nächste Erkenntnis: Wir brauchen mehr Live-Musik in Bars in Deutschland!

Im CHEBACK Pub hat eine wahnsinnig gute Band alle möglichen Lieder gespielt: Von „Hit the road Jack“ über „Uptown Funk“ war alles dabei 😉

Morgen werde ich dann erstmal ein bisschen Geld wechseln und dann meine Kollegen im DAAD Büro kennenlernen.

Bilder von Tag Eins:

15.09.2017

Heutige Erkenntnis des Tages: Hausnummern werden überbewertet!

Ich wohne hier in Bischkek ziemlich genau an der Kreuzung von Moskoskaya und Isanova – in letzterer Straße liegt auch das DAAD Büro. Easy, dachte ich, lief los und suchte nach Hausnummer 143/1.
Problem 1: Nicht jedes Haus hat hier eine Hausnummer deutlich sichtbar draußen angebracht. Problem 2: Die Logik der Nummerierung ist teilweise nicht ganz durschschaubar.

Etwas gutes hatte mein Sich-Verlaufen aber doch: Ich habe immerhin mal einen Blick auf die Berge um Bischkek werfen können. Das war mir vorher noch gar nicht aufgefallen.

Später lernte ich dann von einem sehr hilfsbereiten netten Kirgisen, dass ich mir doch immer die nächste Straßenkreuzung zur Adresse geben lassen soll. Schließlich bin ich aber dank seiner Hilfe nur etwas zu spät im Büro angekommen. Beim gemütlichen gemeinsamen Mittagessen mit dem IC-Team habe ich Samsas probiert, das sind kirgisische Blätterteigtaschen mit Fleischfüllung.

Abends habe ich dann mit Anton, der mittlerweile auch in Bischkek angekommen war, meinem Mitbewohner und seinem Besuch eine Art unfreiwilligen Pub-Crawl gemacht, da komischerweise in den ersten zwei Kneipen für einen Freitagabend kaum etwas los war (wo waren die ganzen Menschen??). Aber es war ein sehr lustiger Abend!

Bilder von Tag 2:

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