Tapetenwechsel

R Ü C K B L I C K  U N D  A U S B L I C K

6 Monate – die gehen ganz schön schnell rum eigentlich. Wenn ich überlege, dass ich gerade Ende Juli mein 6-monatiges Praktikum beendet habe und es mir doch vorkommt, als hätte ich gestern erst angefangen.

6 Monate mehr, die es mir nach Ende meines ‚Irgendwas mit Medien‘-Studiums (Medien- und Kommunikationswissenschaften) nochmal ermöglicht haben das Kapitel Mannheim für mich abzuschließen.

Fast 4 Jahre Mannheim sind vorbei, Umzug, Abschiede (wenn auch nur auf Zeit) und jetzt ein bisschen verreisen, entspannen und vor allem organisieren für das Neue, das auf mich wartet!

6 Monate Bischkek, 6 Monate, die wahrscheinlich noch schneller als die letzten an mir vorbeiziehen, wenn man so viele neue Eindrücke bekommt und viel unterwegs ist. Zwei der Dinge, die ich mir fest vorgenommen habe für das nächste halbe Jahr. Genauso wie den ganzen Abschieden viele neue Bekanntschaften entgegenzusetzen.

Flug? [x]
Wohnung? [x]
Visum? [x]
Impfungen? [x]

Thermounterwäsche? [ ]

Ungefähr so sieht meine To Do Liste aus, soweit schon ganz gut abgearbeitet.

Aber so wie ich mich kenne, liegt die schwierigste Aufgabe noch vor mir: Packen!
Nach dem ganzen Umzug habe ich zumindest schon mal ein ganz gutes Gefühl dafür bekommen, wie viel Zeug ich so habe und was ich alles eigentlich nicht brauche. Jetzt heißt es nur noch herauszufinden, was ich denn tatsächlich so brauche.

Fast alles schon organisiert und trotzdem habe ich das Gefühl noch so viel tun zu müssen! Und so langsam steigt auch schon die Aufregung, zuerst auf die 10 Tage Berlin und danach natürlich die finale Abreise!

 

2 thoughts on “Tapetenwechsel

  1. Liebe Anna, ich habe einmal eine spezielle Frage, bekommst du etwas mit von der atomaren Verschmutzung in Kirgistan, Schlamm vom Uranabbau, der relativ schlecht geschützt in den Bergen und Tälern gelagert wird und droht in Flüsse zu rutschen oder so etwas? Ist das ein präsentes Thema über das sich Sorgen gemacht wird oder wird es eher verschleiert und totgeschwiegen, oder ist es vielleicht doch gar nicht so schlimm? Spürst du dort irgendwo eine stärkere Stralenbelastung? Ich bin gespannt Informationen aus erster Hand zu hören, und sage schon einmal vielen Dank für eine Antwort und Liebe Grüße Jola!

    • Hallo Jola,

      Aus genau diesem Grund gehen Japaner nicht im Issyk-Kul baden, sagen viele hier 😉 Aber Spaß beiseite, ich bin leider nicht sehr bewandert was dieses Thema angeht. Tendenziell wird es wenig thematisiert und wenn, dann relativ unkritisch. Vielleicht hast du ja auch schon meinen Blog-Post zu meinem Besuch in Kaji-Sai gelesen, dort ist z.B. die alte Uran-Fabrik am Issyk Kul in der Nähe, und man ist dort sehr stolz auf das gute Obst und Gemüse des Orts. Kinder gehen in der Fabrik spielen, obwohl dort viele Verbotsschilder aufgestellt sind, wie hoch die Belastung dort noch ist weiß ich nicht. Vielleicht haben die Umwelt-NGOs hier vor Ort etwas mehr Ahnung davon, ich kann keine genau Aussage dazu machen. Ich hoffe trotzdem, dass dir das ein wenig weitergeholfen hat.
      Viele Grüße, Anna

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