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Neuigkeiten aus Meru

Schon Februar! Ich möchte es noch gar nicht so richtig glauben. Der Januar ging einfach unglaublich schnell vorbei! So schnell, dass ich sogar mit dem Blogschreiben gar nicht mehr hinterher gekommen bin. Hier also ein kleiner Überblick über meinen Januar.

Dieser begann mit meiner Rückkehr nach Meru. Einerseits ein seltsames Gefühl, wieder so ganz auf sich selbst gestellt zu sein, nachdem ich in Nairobi quasi 24/7 andere Europäer bzw. Deutsche um mich hatte. Andererseits war es sehr schön zu merken, dass es sich doch ein wenig wie ein „Nach-Hause-kommen“ anfühlte. Da es direkt von Anfang an wieder eine Menge Arbeit gab, fiel mir das erneute Einleben allerdings keinesfallls schwer. Konferenzen standen an, Bücher wurden verteilt, die neuen Form 1 Schülerinnen wurden empfangen und schon zu Beginn des Schuljahres gab es sogenannte „Opening Exams“, bei deren Erstellung und Korrektur ich viel eingebunden war.

Außerdem traf ich Norah wieder (was jetzt auch endlich außerhalb der Schule möglich ist, da sie ja im Dezember die Sekundarschule beendet hat). Wir gingen zusammen durch Meru und setzen uns in den Park, wo wir uns eine Cola gönnten.

Am Samstag lud Norah mich dann zu sich nach Hause ein. Wir besuchten ihre Mutter, die als Schneiderin in Nkubu arbeitet. Sie möchte mir aus meinem Stoff auch ein Kleid und einen Rock nähen! Anschließend spazierten wir noch ein bisschen durch die Stadt, tranken „Maziwa mala“ (frischen, unbehandelten Joghurt) und machten uns dann auf den Weg zu dem Bauernhof, wo Norah wohnt. Während sie mir die Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner, Hunde und Kaninchen zeigte, lernte ich auch ihren Vater, den Onkel und die Großeltern kennen. Alle waren sehr sehr freundlich. Danach ging es – gemeinsam mit Norahs Schwester – ans Chapati kochen! Während der Teig ruhte, versuchte ich mich außerdem beim Melken. Das war sehr interessant! Nach dem Essen nahm ich ein Matatu zurück nach Meru. Es war ein sehr schöner Tag!

Nkubu von oben!

Maziwa mala – Lecker!

Bohnen in Norah’s Garten!

Chapati kochen – über dem Feuer!

Das Endergebnis!

Am Sonntag machte ich dann einen kleinen Ausflug nach Isiolo, eine Stadt in der Nähe, in der besonders viele Somalis leben. Auch wenn Isiolo nur etwa anderthalb Stunden nördlich von Meru liegt, ist das Klima schon um einiges schwüler. In der Stadt an sich gab es allerdings außer einer Moschee und einer Kirche, wo ich den Gottesdienst besuchte, nicht besonders viel zu sehen. So fuhr ich nach einem leckeren Mittagessen auch schon wieder zurück nach Hause.

Am 21. Januar stand dann eine Hiking Tour zum Nkunga Lake an. Nach dem Frühstuck traf ich mich mit Norah, Eva, Faith, Ian und Spencer in der Stadt, von wo wir uns – nach einem kleinen Einkauf – ein Taxi zum Imenti North Forrest teilten. Dort angekommen führte uns ein ziemlich verlassener und teils sehr rutschiger Weg bis hin zu einem Krater im Wald, wo sich der Nkunga Lake gebildet hatte. Dort ruhten wir uns ein wenig aus. Anschließend ging es „immer der Nase nach“ querfeldein weiter, bis wir am Kraterrand wieder auf einen Weg stießen. Die Aussicht war sagenhaft. Und so „irrten“ wir immer weiter durch den Wald bis wir nach einem „Wow, now we’re officially lost!“ versuchten, wieder den Rückweg anzutreten, was uns nach einiger Zeit auch gelang. Anschließend entspannten wir uns noch ein wenig am See und stiegen dann ins Taxi zurück nach Meru. Auf dem Weg sahen wir sogar einige Elefanten, die vor uns die Straße querten! Ein wunderschöner Ausflug!

von links: Norah, Ian, Faith, ich, Spencer und Eva

querfeldein 😀

Wer genau hinschaut, kann die Elefanten entdecken!

Die nächsten Tage verbrachte ich dann leider – mehr oder weniger – im Bett, da ich es (fragt mich nicht, wie) geschafft hatte, mir bei 25 Grad eine Erkältung einzufangen. Daher schonte ich mich so gut wie möglich, um am 26. Januar wieder fit zu sein. Wieso? Das erfahrt ihr in meinem nächsten Eintrag!

Lg eure Lara 🙂

2 Kommentare

  1. Liebe Lara,
    ich hoffe,dass es dir ziemlich gut geht.
    Diese Blogeintrag ist sehr sehr schoen.
    Ich habe keine richtige Worter,die ich benutzen kann,um meine Gefuehle zu beschreiben.
    Die Fotos sind sehr sehr schoen.

    viele Grusse,
    NORAH

  2. Liebe Lara,
    Die Fotos..sehr schön
    Die Blogeintrag..sehr sehr schön
    Ich weiß nicht,wie ich meine Gefühle beschreiben kann.
    Alles sehr sehr sehr schön

    Liebe Grüße,
    Norah

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