Diese und jene Insel vor Athen

Griechenland ist berühmt für seine ganzen verschiedenen Inseln, und zwar nicht nur weil Mamma Mia“ auf zwei dieser gedreht wurde, sondern auch weil es eine große Vielfalt gibt und für jeden irgendetwas dabei ist. Jede Insel ist einzigartig und unterscheidet sich von der direkt daneben Liegenden bereits.

Ein bekanntes griechisches Lied handelt von der Vielfalt der Inseln, es lautet „Στη Σέριφο ήσουν πουλί”.

Direkt in der Nähe von Athen im Saronischen Golf gibt es ein paar Inseln, wohin sich auch schon ein Tagesausflug von Athen aus lohnt. Am nächsten ist Αίγινα („Ägina“), die größte Insel im Golf und bekannt für die vielen Pistazien, allerdings habe ich diese noch nicht besucht.

Direkt daneben liegt Αγκίστρι („Angistri“). Dies ist eine kleinere Insel, wohin man von Piraeus mit der Fähre ca. 90 min und mit dem Speedboot nur die Hälfte der Zeit benötigt. Es gibt zwei kleine Orte auf der Insel,die mit einer Promenade verbunden sind und an der es viele Tavernen und Cafés gibt. Als wir dort für einen Tag waren, haben wir uns ein Fahrrad gemietet, weil uns gesagt wurde, dass die Insel ganz flach wäre. Allerdings ist sie nur bei den kleinen Orten im Norden flach und sonst ziemlich hügelig. Allerdings hielt dies uns nicht ab einmal um die gesamte Insel zu fahren, was vielleicht max. 15 km waren. Denn in der Mitte der Insel ist ein großer Berg mit vielen Wanderwegen durch den Wald, wo man teilweise auch mit dem Fahrrad entlang fahren konnte. Eine asphaltierte Straße gab es nämlich nur in den Süden auf beiden Küstenseiten, aber keine Verbindungsstraße, sondern nur eine Feldweg einmal über den Berg rüber und weil wir dachten, dass kann schon nicht so weit sein, sind wir natürlich diesen Weg gegangen, auch wenn das bedeutete, dass man die ganze Zeit hoch das Fahrrad schieben musste, weil es doch steiler war als gedacht. Es war ein sehr schöner Tag und die Insel gefiel mir sehr gut, weil alles grün war und das Meer, etwas außerhalb, wo nicht so viele Touristen waren, sehr klar und türkis ist, wie man es sich bei einer griechischen Insel vorstellt.

Ein Stückchen weiter mit dem Speedboot ist Ύδρα („Hydra“), eine sehr traditionelle Insel, denn es sind keine Fahrzeuge erlaubt, außer der Müllabfuhr. Alles auf dieser Insel wird mithilfe sehr großer Schubkarren oder Eseln transportiert. Weshalb bereits am Hafen aufgereiht alle Esel in der prallen Sonne auf ihren Einsatz warten. In der Stadt Hydra gibt es viele kleine verzweigte schmale Gassen mit Tavernen und Cafés. Vom Hafen aus kann man innerhalb von 30 min an der Küste entlang zu verschiedenen Stränden gelangen. Allerdings sind diese alle mit Liegestühlen voll gestellt und ziemlich voll, aber um einmal kurz ins Meer zu gehen, um sich abzukühlen reicht es vollkommen. Eine kleine Wanderung auf den höchsten Berg der Insel und zu einem kleinen Kloster ist sehr empfehlenswert, auch wenn es bei um die 30°C sehr schweißtreibend ist. Aber man hat eine tolle Aussicht auf den Hafen und viel Natur um sich herum.

Zwei weitere Inseln in der Nähe sind Πόρος („Poros“) und Σπέτσες („Spetses“). Vielleicht schaffen wir es noch in den nächsten Wochen sie zu besuchen, denn sie wurden uns schon oft empfohlen. Und einen Tag am Wochenende aus der Großstadt zu kommen, ist sehr entspannend, besonders wenn dauert eine drückende Hitze herrscht.

2 Comments

  1. Gisela Giersberg

    Liebe Carolin, sehr interessant was Du wieder geschrieben hast! Wusste ich nicht, dass viele kleine Inseln in der Nähe von Athen liegen! Mach weiter so und erkunde noch einiges, bevor das Jahr zu Ende geht! Oma 👵 Gisela
     

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