Wie die Zeit rennt

Es sind gerade einmal drei Wochen, die ich wieder normal in Athen bin und arbeite. Und, wie fühlt es sich an? Als wären vor Monaten (naja, vielleicht vor Zweien) Ferien gewesen und ich vor Monaten zu Hause gewesen wäre. Der Alltag ist sofort wieder da und man ist sofort wieder drin im allgemeinen Alltagstrott, zum Mindestens was die Arbeitszeiten und Aufgaben angeht.

Denn nach der Prüfung ist vor der Prüfung. So hatten die Schüler*innen kurz nach den Ferien die DSD II Prüfungen und jetzt folgen im März sofort die DSD I Prüfungen für die etwas jüngeren Schüler*innen, wofür die Vorbereitungen schon in vollem Gange sind. Und darauf folgen dann im Mai noch die DSD A2 Prüfungen für die noch etwas jüngeren Schüler*innen, was auch viel Arbeit bedeutet, weil jeder Schüler eine Präsentation vorbereiten muss und dann mit jedem diese Präsentation besprochen und geübt wird.Das ist auch hauptsächlich meine Aufgabe mit ihnen darüber zu sprechen und auch über die Themen für die mündliche Prüfung, wie z.B. die Schule, die Familie, das Wohnen und die Freizeit.

Aber die Zeit geht gefühlt nicht nur wegen der vielen Arbeit so schnell vorbei, sondern auch, weil bald schon Mitfreiwillige zurück nach Deutschland gehen, weil sie nur ein halbes Jahr ihr Freiwilligenjahr in Athen machen. So werden wir von sieben kulturweit-Freiwilligen auf nur noch 4 reduziert. Aber wer weiß, vielleicht kommt noch jemand Neues nach Athen, nur davon haben wir noch nichts gehört.

Es ist zwar knapp noch ein Monat bis sie fahren, aber bis dahin haben wir noch viel vor an den Wochenenden, die bis dahin so gut wie verplant sind. Denn ein Wochenende kommen uns Mitfreiwillige aus Bulgarien besuchen und noch eine andere Freiwillige von Rhodos. Ein anderes Wochenende wollen wir uns in Thessaloniki mit anderen Freiwilligen treffen und an dem darauffolgendem wollten wir nochmal als Gruppe einen Ausflug zu den Meteora Klöstern machen.

Daran, dass die anderen bald nicht mehr hier sein werden, merkt man erst richtig, wie viel Zeit schon vergangen ist und wie viel in der Zeit passiert ist, wie viel wir erlebt haben und was wir alles gesehen haben. Es ist schon sehr schade, dass sie bald gehen werden, weil wir uns sehr gut verstehen und sehr viel zusammen machen. Aber ich will jetzt noch gar nicht davon schreiben, weil uns ja noch etwas Zeit bleibt, die wir auf jeden Fall nutzen werden, um noch mehr zu erleben und gemeinsam etwas zu unternehmen.

2 Comments

  1. Petra

    Liebe Carolin,
    auch mir kommt es so vor, als seien die Ferien schon eine Ewigkeit her…. die Zeit rennt und schon ist der erste Monat des neuen Jahres vergangen. Ich freue mich, dass du soviel unternimmst und ihr euch alle gut versteht! Viel Spaß bei euren Aktivitäten und ein schönes Wochenende 😘

  2. Gisela Giersberg

    Hallo Carolin, Deine Berichte sind immer wieder interessant! Schön das ihr euch alle gut versteht und viel unternehmt, Weiterhin viel Spaß wünscht Dir Oma 👵 Gisela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.