Eine fast ganz normale Woche…

Und nun ist die erste Arbeitswoche im neuen Jahr geschafft, und mir ist gelungen, kein einziges Mal beim Datum das falsche Jahr hinzuschreiben. – Yes. Wobei ich hier bei meiner Arbeit lange nicht so oft das Datum schreibe, wie früher, weshalb ich es auch nicht so oft hätte falsch machen können.

Aber jetzt zu den wichtigen Dingen, bzw. zu den fast ganz normalen Angelegenheiten in dieser Woche. Mein Montag fing wie gewohnt an und entspannt nach den Ferien startete ich meine Hinfahrt, kam in der Schule pünktlich an und, wie so häufig schon im letzten Jahr, hatte meine Ansprechpartnerin vergessen mir zu sagen, dass ich erst später kommen musste. Also wartete ich die schon zur Gewohnheit gewordenen halbe Stunde und dann konnte mein Schultag richtig beginnen. Weil an diesem Wochenende sofort die mündlichen DSD II Prüfungen stattfinden sollten, gab es auch viel zu tun bei der sogenannten „Büroarbeit“. Dann ging ich aber nicht wie gewöhnlich in die 5. Klasse, sondern fing mit der 9. und 10. Klasse die Vorbereitungen für die im März anstehenden DSD I Prüfungen an.

Am Dienstag sollte dann in der zweiten Schule alles, wie gewohnt laufen. Das Projekt Deutsche Sprichwörter und Redewendungen neigt sich dem Ende zu und die DSD I Präsentationen für die Prüfungen werden vorbereitet. Am Abend fand dann unser erster Sprachkurs im neuen Jahr statt, bei dem ich ganz erstaunt war, wie viel doch über die zwei Wochen Ferien hängen geblieben ist und wir nicht von Null anfangen mussten.

Ein neuer Tag in der Schule und auf jeden Fall kein Alltäglicher folgte. Es begann damit, dass meine Ansprechperson schon vor mir in der Schule war und an einer Präsentation mit einer Schülerin arbeitete. Dann ging es weiter damit, dass sie auf einmal meinte ich solle doch die nächste Stunde leiten, weil sie noch andere Präsentationen besprechen müsste. Das war noch nichts besonderes, weil ich bei der Klasse schon oft Themen für die mündliche Prüfung für die A2/B1 Prüfungen mit den Kindern besprochen habe. Aber dann wollte ich ganz normal in die Grundschule gehen, aber ich sollte spontan noch weitere drei Stunden übernehmen, damit sie noch die DSD II Prüfungen weiter vorbereiten konnte. Es folgten die 8., 9. und 10. Klasse in denen ich überall dasselbe Thema „Freizeit“ besprochen habe. Es waren nicht viele motiviert, weil sie das Thema in diesem Schuljahr mindestens schon dreimal besprochen haben und sie immer nur die selben Fragen mit den selben Antworten beantworten, aber so spontan fiel mir auch nichts besseres ein und irgendwie ging die Zeit dann doch noch um und ein nicht ganz normaler Tag endete.

Donnerstag – Ein wieder normaler Tag mit einer Besonderheit. In der Schule wurde ein Vasilopita (βασιλóπιτα), also ein Neujahrskuchen angeschnitten (ich hatte leider nicht die Münze in meinem Stück, aber er schmeckte trotzdem). Und abends habe ich es endlich geschafft, mich im Fitnessstudio anzumelden, was ich schon mehrere Wochen, eher schon seit Monaten machen wollte.

Der nächste Tag war auch nicht ganz normal, denn die Metro hat 24 Stunden gestreikt und für mich gab es keine andere Möglichkeit als mit dem Taxi zur Schule zu fahren, was in Griechenland zum Glück nicht sehr teuer ist. Dort hatte ich dann den ganzen Tag viel mit den DSD II Prüfungen zu tun, weshalb ich auch am Samstagvormittag noch einmal in der Schule war, um noch einmal bei der „Generalprobe“ und dem letzten Schliff für diese wichtige Prüfung zu helfen.

Und so ist die erste Arbeitswoche nach den Weihnachtsferien schon wieder vergangen. Ich war komplett bei den Prüfungen eingebunden gewesen, weshalb es sich nicht so anfühlt, als ich wären die Ferien nicht gerade erst gewesen und ich vor ungefähr einer Woche noch in Deutschland gewesen bin.

1 Comment

  1. Gisela Giersberg

    Liebe Carolin, je mehr man zu tun hat, um so schneller geht die Zeit vorbei. Da ist eine Woche schnell vergangen! Hast Du nicht Lust Lehrerin zu werden ? Ich wünsche Dir eine schöne Woche, viel Spass mit den Schülern und beim Fitness! LG Oma 👵 Gisela

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