Anfang, Mittendrin und Ende

Das neue Jahr 2018 hat angefangen, Weihnachten, Silvester und die Ferien sind vorüber, wie auch das Jahr 2017. Und ich bin mitten in meinem Freiwilligendienst in Athen.

Ende: Letztes Jahr (Mein kleiner Bruder würde jetzt sagen: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat Zwei) 2017, ist sehr viel passiert und es hat sich viel verändert. Ich habe mein Abitur gemacht und die Schule damit beendet. Das bedeutete nicht nur, dass sich das ganze Leben verändert, sondern auch, dass man wissen muss, was man danach machen möchte. Und das schwierigste dabei ist die riesige Auswahl an Möglichkeiten, möchte ich zuerst ein Jahr etwas anderes machen, oder sofort studieren oder etwas ganz anderes machen. Letztendlich habe ich mich für ein FSJ über kulturweit beworben und bin zum Glück angenommen worden, denn bei einer Absage hatte ich so spontan keinen Plan B, außer das Studium, wo ich aber auch nicht genau wusste, was und auch wo ich das studieren kann und möchte, gehabt. Also bin ich im September (ich muss echt zugeben ,dass ich endlich mal wieder etwas Sinnvolles machen wollte, auch wenn Ferien und Freizeit immer gut sind) nach Athen ausgereist und damit hat sich dann alles geändert, was sich, nachdem ich nicht mehr zur Schule gehen musste, noch nicht geändert hatte, wie z.B. das Zuhause-Wohnen, Training, die Arbeit bzw. mein gesamter Alltag. Aber ich bereue es trotz dieser Veränderungen nicht, weil ich so viele so tolle Leute kennengelernt habe, die ich sonst nie getroffen hätte, ich so viele Erfahrungen bis jetzt gemacht habe und eine tolle Zeit hatte.

Mittendrin: Nur weil das Jahr zu Ende ging, neigt sich nicht auch das FSJ zum Ende hin. Denn ich habe noch acht Monate Zeit, um weitere Erfahrungen zu machen, in Athen vieles zu erkunden, die Griechische Sprache besser zu beherrschen, in den Schulen zu helfen, und dann auch (hoffentlich) ein eigenes Projekt durchzuführen und ein wenig in Griechenland zu reisen. Auch wenn die Zeit gefühlt nicht für alle gleich schnell vergeht, so zeigen doch die letzten drei Monate, dass die Zeit hier nur so vorbeifliegt.

Anfang: Das Jahr 2018 hat gerade erst begonnen und schon denkt man darüber nach, was man dieses Jahr alles machen und erreichen möchte. Fest steht, dass ich knapp acht Monate in Athen bin, dann ein paar Tage Zuhause bin, danach das Nachbereitungsseminar in Berlin stattfindet und dann studieren werde . Klingt alles ganz logisch und auch gar nicht besonders. Aber dieses Jahr wird auch ein wichtiges, denn ich muss mich noch für einen Studiengang entscheiden und dann für einen Ort und die Uni. Diese Entscheidung wird auch nicht gerade einfacher, je mehr Möglichkeiten und Unis, die diesen Studiengang mit noch verschiedenen Schwerpunkten anbieten, gibt. Zum Glück muss man sich erst im Juli bewerben, was für mich noch sieben Monate Bedenkzeit bedeutet.

Insgesamt kann ich mich auf ein aufregendes Jahr 2018 freuen mit vielen neuen Erfahrungen und einer wichtigen Entscheidung, die auch irgendwann getroffen werden muss, und ich nur durch das FSJ ein Jahr hinausgezögert habe.

1 Comment

  1. Gisela Gietsberg

    Liebe Carolin, jetzt bis Du wieder in Athenund morgen fängt Dein Alltag wieder an! In Deiner Freizeit kannst Du Dir dann überlegen was Du studieren möchtest! Das ist sicherlich nicht einfach, musst Du dir gut überlegen ! Morgen wünsche ich Dir viel Spass mit den Schulkindern! Liebe 💖 Grüße Oma 👵 Gisela

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