Von verschiedenen Veranstaltungen und Vorführungen

Ver-an-stal-tung, die -> etwas, das veranstaltet wird

Vor-füh-rung, die -> etwas, das vorgeführt wird

 

Ob Ballettvorführung, Kinovorstellung, Konzert oder Theater, all dies haben wir bereits in Athen besucht. Auch wenn ich schon öfter von der Sprachbarriere gesprochen habe, war das bei diesen Veranstaltungen gar kein Problem. Warum?

 

Der Park mit dem Freiluftkino

Denn als erstes waren wir in einem Freiluftkino. Der Film „Spielen wir das Lied vom Tod“ und alle anderen Filme, bis auf Kinderfilme, werden in Griechenland nicht synchronisiert, sondern in der Originalsprache mit griechischen Untertiteln gezeigt. Deshalb war der Film auf Englisch und es war auch eine super Atmosphäre und vor allem haben wir etwas verstanden.

 

Ebenfalls hatten wir im Theater keine Sprachprobleme. Nein, wir waren sogar eher im Vorteil, denn wir waren in dem deutschsprachigen Theaterstück „Iphigenie“, zu dem wir von der deutschen Botschaft eingeladen wurden. Dieses Stück war von einer deutsch-griechischen Gemeinde aus Deutschland und wurde auf Deutsch mit griechischen Übertiteln aufgeführt (ja, es heißt wirklich „Übertitel“, weil die „Untertitel“ auf Bildschirmen über der Bühne angezeigt werden und nicht darunter…).

Beim Gitarrenkonzert

Außerdem war ich schon mehrmals bei Konzerten, wie z.B. einem klassisch-italienischen Konzert und einem Gitarrenkonzert im Goethe Institut. Eigentlich müsste ich jetzt gefragt werden, wie ich denn dazu komme, weil ich eigentlich ziemlich unmusikalisch bin. Also, erstens habe ich hier nur musikalische Mitfreiwillige, die Spaß daran haben Lieber zufällig von ihrem Handy vorzuspielen und bereits nach den ersten Tönen bzw. manchmal auch schon nach dem ersten Ton den Interpreten/ die Band und den Titel erkennen. – Respekt. Und ich im Gegensatz dazu kann mir weder Titel noch Interpreten merken und kann wenn überhaupt ein älteres Lied nur an dem Refrain erkennen. Dann kommt von mir irgendwann so ein „Ach, das Lied kenne ich doch“, oder „Achso, das Lied ist das“. Aber es ist auch sehr interessant sich ein klassisches Konzert anzuhören, auch wenn ich eben keine große Ahnung davon habe und ich nur beurteilen kann, ob es sich gut anhört oder nicht, ob das ein schlechtes Orchester ist und viele Einsätze verpasst und so weiter. So ähnlich wird das auch nächste Woche gehen, wenn wir in das klassische Konzert „Der Nussknacker“ gehen. Aber ich freue mich trotzdem sehr darauf, und hoffentlich kommt dann die Weihnachtsstimmung auch noch mehr auf.

Und letztens waren wir auch in einem Ballett, in „Sleeping Beauty“, einer modernen Inszenierung zu der klassischen Musik von Tschaikowsky. Manche von uns waren dabei eher an dem Orchestergraben interessiert, in den man von unseren Plätzen perfekt hineinschauen konnte, und andere eher am Ballett. Ich gehörte zur zweiten Gruppe und fand es total schön, besonders den zweiten teil, weil es dort mehr klassische Teile gab, und auch am Ende der Temporary-Teil war sehr gelungen.

Allgemein finde ich es sehr schön, so viele Veranstaltungen zu besuchen und neue Erfahrungen machen zu können. Denn das war das erste Mal, dass ich in einem so großen Ballett war und ich kann mir jetzt auch gut vorstellen, noch einmal eine Ballettvorführung zu besuchen, auch wenn ich, glaube ich, als nächstes in eine klassische Vorstellung gehen würde…

Euch allen eine fröhliche Adventszeit und ein schönes 2.Adventswochenende!

2 Comments

  1. Petra

    Liebe Carolin,
    wie schön, dass du so viel unternimmst und Interesse an Konzerten & Ballettaufführungen entwickelst! Vielleicht hätten wir dir bessere Vorbilder sein sollen und auch die typischen Einwände wie „Nö, keine Lust“ gar nicht gelten lassen sollen… 😉
    Egal, 👍 das es dir jetzt Spaß macht!!!!
    😘

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