Zwischen weg sein, heimkommen und weggehen

Ich sitze gerade auf meinem Bett, bin müde vom Vorbereitungsseminar und befinde mich in der Phase des Auspackens vom Koffer aus Berlin und in der Einpack-phase für Athen. Zusammengefasst ich befinde mich in einem reinen Kofferpack-Chaos.

Auch wenn das Seminar sehr anstrengend war, habe ich sehr viel mitgenommen und gelernt. Ich habe mich vor dieser Zeit mit so vielen wichtigen Themen noch gar nicht beschäftigt gehabt, bzw. nur einmal so erwähnt, aber nie wirklich hinterfragt. Dies holte ich hier alles nach, als wir über die Themen wie z.B. Diskriminierung, Weißsein, Menschenrechte diskutierten und hinterfragten.

In der sogenannten „Homezone“ traf ich auf Mitfreiwillige, die auch nach Griechenland oder Bulgarien gehen. Wir waren eine super Gruppe, konnten alles bereden und hatten eine tolle Atmosphäre, um ein kleines Projekt zu verwirklichen. Außerdem verbrachte ich viel Zeit außerhalb der Workshops und Homezones mit meiner „Homizone“-Gruppe, wo wir einfach abschalten konnten, auch wenn meine Gedanken meist noch am Thema zuvor hängen blieben. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen, weshalb der Abschied sehr schwer war. Eine kleine Aufmunterung ist, dass wir uns alle im November auf dem Zwischenseminar wiedersehen.

Diese Zeit verging jetzt schon viel zu schnell und sie vergeht immer noch zu schnell: Gestern war ich noch in Berlin, heute bin ich Zuhause in Bielefeld und übermorgen geht es schon weiter nach Athen.

Während ich es vor dem Seminar noch nicht begreifen konnte, dass es wirklich bald losgeht, freue ich mich jetzt, dass es endlich losgeht. Ich freue mich auf schöne Erfahrungen (auch wenn schlechte Erfahrungen dazugehören) und ein tolles Jahr in Athen.

Den Sonnenuntergang am See genießen

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