Hamacas auf Holbox

Hamacas auf Holbox

Zunächst einmal: Feliz año nuevo para todos (Ein frohes neues Jahr euch allen!) Ich denke zu Beginn der zweiten Januarwoche darf man das durchaus noch wünschen, denn 2017 erwacht ja erst, neue Abenteuer liegen noch vor uns und die guten Vorsätze (die ich direkt einfach sein lasse – für mich funktioniert dieses Prinzip nicht – finde konkrete Umsetzungen irgendwie besser…) bestehen bei den meisten noch.

Nach einigen Kurztrips, die ich im letzten Jahr noch gemacht habe, darunter Highlights wie die Beobachtung des Flugs der Monarchenfalter in Michoacan oder der Städtetrip ins beschauliche San Miguel de Allende, durfte ich meine Weihnachtsferien und den Rest von 2016 in der paradiesischen Karibik verbringen.

Dabei besuchten wir (Robin und ich) die Bundesstaaten Yucatán und Quintana Roo. Auf unserer Reiseroute schauten wir uns die Inseln Isla Mujeres, Holbox und Cozumel an und fuhren bis ins Landesinnere der Halbinsel nach Valladolid sowie an die Küste von Tulum. Eines der persönlichen Highlights war dabei vor allem die Insel Holbox, die wegen der weitläufigen Sandbänke und des niedrigen Wasserstandes nicht nur direkt am Strand begehbar ist, sondern bis weit ins Meer hinein fussläufig passiert werden kann. Aufmerksam geworden war ich auf Holbox durch einen Bekannten, nach einem kurzen Blick in die Google Bildersuche und den dort auffindbaren Hängematten-im-Wasser-Bildern (Hängematte= Hamaca (span.)) stand sofort fest: Da muss ich hin! Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht: Der ökologische Flair der naturbelassenen Insel (Autos verboten, nur Golfcarts sind erlaubt) faszinierte mich von Beginn an.

Echse auf Holbox

Die Flora und Fauna liessen mich in jeder Sekunde staunen: Pelikane, Echsen und sogar eine Schlange durften wir bestaunen. Nur die Flamingos, die auf Holbox noch in freier Wildbahn zu finden sind, konnten wir trotz einer Wanderung durch das glasklare, knöcheltiefe Wasser leider nicht finden (bis auf ein paar fedrige Überreste zumindest).

Nach einem Zwischenstopp in Valladolid, einer 48.000 Einwohnerstadt von der aus wir die Weltkulturerbestätte Chichen-Itza (Maya Pyramiden) und die Cenote Samula besuchten (eine Art Unterwasserhöhle in der geschwommen werden kann; für mehr Infos zur Entstehung auf „Cenote“ klicken) ging es schliesslich weiter nach Tulum.

UNESCO-Weltkulturerbestätte Chichen-Itza

Tulum ist in den letzten Jahren nach Aussagen einiger Bewohner rasant und enorm gewachsen, dennoch hat es glücklicherweise zumindest in Teilen noch den Charme eines kleinen im Jungle liegenden Ortes behalten können. Mit unseren Fahrrädern bewegten wir uns entlang der Küstenstrasse von unserem „Jungle-Camp“ mit Zelt zu den paradiesischen Stränden, unternahmen eine sehr kurze aber wilde Kayakfahrt und liessen uns natürlich auch das klassische Ruinenfoto bei den Ruinen von Tulum nicht nehmen (allerdings um acht Uhr morgen, bevor die Tourimassen, den Ort erreichten…). An den Stränden konnten angeschwämmte Baumstämme und Klippen erkundet werden. Die ein oder andere Piña Colada oder der ein oder andere Clamato (Bier mit Tomatensaft, tatsächlich ein voller Genuss!) versüssten und beim Beobachten und Ausruhen den Tag.

Peace, Love and Pasta in Tulum

Der letzte Stopp unserer Reise: Cozumel! Die Insel ist bekannt als Taucherparadies und so liessen wir es uns nicht nehmen, auch selbst mit auf eine Bootstour mit anschliessendem Tauchgang zu gehen. Da ich selbst (noch!) keinen Tauchschein besitze, war für mich bei 35ft Schluss. Das änderte aber nichts daran, dass ich das unfassbare Glück hatte einen Adlerrochen beobachten zu dürfen, wie er behutsam einen Fisch aus dem Sand grub, um ihn anschliessend zu verspeisen. Dieses faszinierende Erlebnis mag sich für den ein oder anderen vielleicht etwas unspektakulär anhören, wer selbst allerdings schon mal das Glück hatte, die Unterwasserwelt zu beobachten, wird das vermutlich anders sehen. Da die Insel relativ weitläufig ist, mieteten Robin und ich uns zwei Tage lang einen Roller, dank meines lieben Fahrers konnte ich entspannt beobachten und den Fahrtwind und die sonnige Karibikluft geniessen.

Tauchen auf Cozumel

Leider zogen die Tage im Paradies, wie es immer im Urlaub ist, viel zu schnell an uns vorbei und bevor man bis drei zählen kann, sitzt man auch schon wieder im Büro.

Dennoch möchte ich mich an dieser Stelle keineswegs beschweren, da ich hier beim Verlassen des Büros immer noch auf wohlige 24 Grad treffen darf. In diesem Sinne: einen lieben, warmen und sonnigen Neujahrsgruss nach Deutschland und in den Rest der Welt!

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