… 6 Monate in Argentinien
Blick zurück
Seit längerer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir!
Es gibt noch einiges nachzuholen und damit das nicht zu langweilig wird gibt es viele Bilder, die meine Erlebnisse illustrieren sollen. Gehen wir es also chronologisch an:
Bariloche mit Timon
Nach dem Zwischenseminar war ich ja mit Timon unterwegs. Der letzte Stop unserer Reise war Bariloche, der Wohn- und Arbeitsort von Timon. Dort schaute ich mir zunächst die Umgebung an, wie z.B. das Hotel Llao Llao
An einem Tag mieteten wir uns auch ein Auto und fuhren zum Cerro Tronador, dem höchsten Berg der Umgebung, der von einem Gletscher gekrönt wird. Die Fahrt ging über Schotter- und Sandpisten durch eine wunderschöne Wald- und Naturlandschaft.
In der Umgebung von Bariloche kann man auch gut reiten (siehe Timons Blogeintrag hier) also musste das auch ausprobiert werden. Einen ganzen Tag (inklusive leckerem selbstgemachten Gaucho-Asado) ging es durch die Steppenlandschaft um Bariloche…
Weihnachten in Montecarlo
Pünktlich zu Weihnachten war ich dann wieder zurück in meinem momentanen Lieblingsdorf – Montecarlo (sorry Maubach, ab März dann aber gerne wieder
. Viele Häuser und auch viele Geschäfte waren inzwischen mit Lichterketten und sonstigem Weihnachtsschmuck geschmückt. Und wenn man über das wunderbare WorldWideWeb dann noch die üblichen Weihnachtslieder hörte, konnte man doch tatsächlich auf die Idee kommen, dass da irgendsowas wie Weihnachten bald zu sein schien. Um ehrlich zu sein: In mir selbst war dieses Jahr nicht Weihnachten…wobei – eine kleine Einschränkung muss ich doch noch machen: Als ich am 24. den Gottesdienst in der hiesigen katholischen Kirche besuchte wurde mir dann doch (zumindest für diesen Abend) klar, dass wir das Fest der Geburt Jesu feiern. Vielleicht war ja auch der Schrei des echten (!) Jesus-Babys in der nachgespielten Weihnachtsgeschichte in der Kirche mein Weckruf…
Jedenfalls ging es nach der Kirche zu Christina’s Schwester und es gab Würstchen und Salate und ein gemütliches Beisammensein. Da am nächsten Tag meine Eltern morgens landeten (die ihren Heilig Abend dieses Jahr im Flugzeug verbrachten, also nochmal anders als ich) wurde es für mich auch nicht der für die örtlichen Jugendlichen übliche Heilig Abend mit Nachts-in-die-Disko-gehen, sondern eher Bald-ins-Bett-gehen.
Urlaub mit meinen Eltern
Meine Eltern wollten sich die Möglichkeit, ihren Sohn in Argentinien zu besuchen, nicht entgehen lassen und so besuchten sie mich in den deutschen Weihnachtsferien für einige Tage. Da Montecarlo zwar für die ersten beiden Tage genügend zu bieten hatte (Pool, Besichtigung meiner Einsatzstelle, mein Zimmer), das Angebot aber sonst eher begrenzt ist, flogen wir zunächst in die nordwestlichen Provinzen Salta und Jujuy bevor es noch ein paar Tage nach Buenos Aires ging.
Ach ja, die Iguazú-Wasserfälle haben wir natürlich auch noch besichtigt…ich vergesse das schon fast, da ich die Wasserfälle inzwischen echt gut kenne
Diesmal gab es richtig viele Schmetterlinge, aber die Überfahrt auf die Insel war leider immer noch nicht möglich (der Wasserpegel ist immernoch zu hoch)
Danach ging es mit einem Inlandsflug (und der engsten Bestuhlung, die ich bis jetzt erlebt habe (ungelogen, 18 cm nicht mehr!)) in die Provinzhauptstadt Salta.
In Salta, einer schicken, nicht zu großen und nicht zu kleinen Stadt, freuten wir uns zunächst einmal der üblichen Misiones-Schwüle entflohen zu sein und schauten uns dann im Stadtzentrum um. Dort gibt es u.a. eine Kirche, die dem heiligen Franziskus geweiht ist. Ein Franziskaner-Kloster ist übrigens auch angeschlossen.
Zu einem richtigen Argentinien-Urlaub gehört natürlich auch das Kennen- (und Lieben-) Lernen des argentinischen Rindfleischs. Hier eine Kostprobe:
Von Salta aus ging es in die Umgebung, die sich vor allem durch spektakuläre Felsen und Berge auszeichnet. (Fast) Alle Farben kann man dabei entdecken. Und die Kakteen, die auf den Bergen wachsen nicht zu vergessen!
Die “Quebrada de Humahuaca” ist eine dieser bekannten, besonders spektakulären Berglandschaften.
Im Örtchen Humahuaca übernachteten wir und als wir abends durchs Dorf schlenderten fand doch tatsächlich ein Folklore-Weihnachtskonzert statt. Die Folklore der dortigen Region ist sehr bekannt und hat auch sehr viele Musiker, die diese Musik immer noch spielen.
Ebenfalls beim Durchs-Dorf-Schlendern stößt man auf den einheimischen Markt, was dann ungefähr so aussieht:
Von den Kakteen habe ich ja schon oben geschrieben, hier mal welche in Nahaufnahme:
Hier ein kleines Panorama der Quebrada de Humahuaca:
Der Berg in der Mitte ist das beliebte Postkarten-Motiv des “Bergs der sieben Farben” im Dörfchen Purmamarca.
Nach dem Ausflug ins nördliche Salta und die Provinz Jujuy ging es dann südöstlich von Salta weiter – der Weg nach Cachi stand auf dem Programm. Leider hatte es echt viel Nebel, sodass die Fahrt nicht die versprochene Fernsicht brachte.
Es ging ziemlich weit hoch, wie man diesem Schild entnehmen kann:
Hinter dem Pass waren wir dann auf der Hochebene von Cachi – wieder beeindruckende Landschaften:
Alles, was man hier als “schwarze Streichhölzer” sieht, sind Kakteen!
In Cachi verbrachten wir unser diesjähriges Silvester. Nicht auf dem Friedhof, aber interessant war der trotzdem:
Von Cachi aus ging es dann auf der weltberühmten Ruta 40 (siehe wikipedia dazu) über 130 Kilometer über Stein- und Schotterpisten (!!) bis nach Cafayate. Das war wahrlich ein Erlebnis!
Nach einer Übernachtung in Cafayate ging es dann schon wieder Richtung Salta. Frühmorgens los um ja rechtzeitig den Flug nach Buenos Aires am Nachmittag zu bekommen, ging es zunächst durch die Quebrada de Cafayate…
…und dann in die Tiefebene vor Salta:
Hier stand das Wasser wirklich dutzende Zentimeter hoch auf den Straßen. Wir, mit unserem gemieteten Automatik Opel Corsa (Limousine) kämpften uns tapfer hinter den großen Pick-ups durchs Wasser – bis…ja…bis leider einmal Wasser in den Auspuff lief und wir mitten in einer gut 30m langen und 30 cm hohen “Pfütze” (welch Untertreibung
Nach dieser kurzen Zwischenepisode weiter im Text:
Mit meinen Eltern wurde Buenos Aires erkundet, dabei traf man z.B. auf so etwas:
Dem berühmten Stadion der Boca Juniors, der “Pralinenschachtel” (zu spanisch: “Bombonera”) statteten wir auch einen Besuch ab.
Tolle Atmosphäre, tolles Ambiente, tolle Bücher: Das Atheneo
Nach den Tagen in Buenos Aires ging es für meine Eltern über Iguazu wieder zurück nach Deutschland und für mich wieder nach Montecarlo.
Zum Abschluss noch zwei Kleinigkeiten:
Damit alle BlogleserInnen mal wissen wie Ananas wachsen:
Und hier noch ein kleines Quiz:
Und zum Schluss: Gratulation, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt! (Ich hoffe, es hat sich gelohnt
Kommentare geschlossen.































vor 1 Monat
Hey Thomas!
Ist ja ein tolles Pferdebild, Reiter UND Pferd sehen richtig cool aus, Du wirst doch nicht noch auf den Geschmack kommen….so ein richtiges Gaucho-Pferd mit bequemem Sattel – wie hats Dein Allerwertester überstanden?
Susi und Bernd haben uns auch schon in groben Zügen über Euren Abenteuer-Trip berichtet…
Hasta luego oder so in der Art
Michaela und Klaus ( – und Haifa, der der schmucke Südamerikaner wohl auch gefallen hätte)