Von der Weite der Welt und Joghurt im Beutel

Sind die ersten Worte doch immer die schwierigsten, ähnlich wie die ersten Pinselstriche auf der noch so weißen und unberührten Leinwand eines Malers die zögerlichsten sind. Doch ohne die ersten Worte werden auch keine weiteren folgen können, daher geht es jetzt ohne große Einleitung einfach ganz unverblümt los:

Den Koffer voll mit den noch ganz frischen Begegnungen mit den vielen Menschen und großen Gedanken am Werbellinsee sowie zahlreichen liebevollen Abschiedsgeschenken ging es vergangene Woche für mich los in die südamerikanische Metropole Santiago de Chile. Wenngleich ich seit Anfang April weiß für einige Zeit ganz weit weg zu gehen, war es erst der eindrucksvolle Flug über die Anden, der mir die Erkenntnis brachte, nun tatsächlich an  einem ganz anderen Ende der Welt zu sein. Und ja es mag naiv klingen, doch während des Flugs eröffnete sich mir die Weite der Welt wie noch nie zuvor. Zugegeben ich habe bis zu diesem Zeitpunkt auch nie europäischen Boden verlassen, daher wahrscheinlich die so pathethisch klingende Erkenntnis.

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der Pinguin im Handgepäck…

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Meine ersten Stunden und Tage in Santiago verbrachte ich damit, wie soll es auch anders sein die Stadt und mein Wohnviertel zu erkunden. Und nein, ich werde nun nicht davon berichten wo ich überall gewesen bin. Ein kurzer Blick auf die Fotos oder ins Internet „Highlights Santiago“ tun in dieser Hinsicht ihr übriges. Dennoch meine persönlich am eindrückstlichsten, wenngleich auch sehr banalen Eindrücke der ersten Tage: Joghurt und Marmelade gibt es hier in Beuteln zu kaufen, ähnlich wie in Deutschland Nachfüllpackungen für Seife und um im Supermarkt zu bleiben, die eingekauften Lebensmittel etc. werden bevor man auch nur einmal  mit der Wimper zucken kann, in Tüten eingepackt. Selbstverständlich bin ich schond dabei, mir eine Strategie für den nächsten Einkauf zurechtzulegen. Was aber meine Einkaufserlebnisse bei weitem übertrifft, ist immer wieder der für mich so ungaubliche Blick auf die Berge, den es überall in der Stadt zu erhaschen gibt. Und was zuletzt nicht unerwähnt bleiben soll, die leckeren Empanadas :). Nun verbleibe ich gespannt und voller Vorfreude auf die kommenden Begegnungen und Erlebnisse, sowie die Arbeit in der Bibliohtek des Goethe Instituts.10002691000274

die ersten Pinguine hab ich schon gefunden 🙂

Ein Gedanke zu „Von der Weite der Welt und Joghurt im Beutel

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