Über mich

Mein Name ist Philipp! 1987 geboren und  im Schwarzwald aufgewachsen.
Nachdem ich in Königsfeld an der Zinzendorfschule meine mittlere Reife gemacht habe, zog ich in die große Stadt.

Skyline von München

Skyline von München

Nun, wenn man München ein bisschen kennenlernt, merkt man schnell, dass die Stadt doch nicht so groß ist – oder nicht so Groß zu sein scheint. Es ist alles ein bisschen ländlich. Man kennt seine Nachbarn, quatscht mit ihnen und trifft durch Zufall immer wieder Bekannte auf der Straße oder bei Parties.

Boarden in den Alpen

Boarden in den Alpen

Aber nicht nur deswegen liebe ich diese Stadt. Auch die Nähe  zu den Seen im Münchner Umland und zu den Alpen macht die Stadt sehr lebenswert.


Leider genie
ßen die Münchner außerhalb Bayerns keinen besonders guten Ruf. Sie werden oft als “Schickimicki’s” bezeichnet (Gut, da gibts schon einige in der Schickeria) oder als “zu Bayern- und Münchenfixiert” , wobei ein ausgewogener Patriotismus doch auch nicht schaden kann.
Ich glaube aber, m
an sollte die Stadt erst einmal kennen lernen, bevor man sich ein Urteil bildet. Denn letztendlich ist sie einfach “endz” schön und die Leute garnicht so “Schickimicki” und “Patriotisch” wie viele Denken. Außerdem gibt es viel zu sehen und zu erleben…

Hier habe ich dann eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Palace Hotel gemacht und diese 2007 abgeschlossen.
Ich hatte ein paar Jahre zuvor nie mit dem Gedanken gespielt, irgendwann nochmal Schüler zu werden. Aber oft kommt es dann halt doch anders. ;) Und wenn man mal ein paar Jahre gearbeitet hat, merkt man erst, wie schön es ist Schüler zu sein und sich weiterzubilden.

Und so kam ich dann an die städtische Berufsoberschule Wirtschaft, wo ich innerhalb von zwei Jahren über den zweiten Bildungsweg meine allgemeine Hochschulreife nachgemacht habe. Das war wohl eine der besten Entscheidungen, die ich bisher getroffen habe.

Weißbier, kritischer Blick und Abitur in der Hand. Da ging's mir gut! ;)

Weißbier, kritischer Blick und Abitur in der Hand. Da ging’s mir gut! ;)

DIE beste Entscheidung?! – Natürlich neben der Bewerbung bei “kulturweit”.
Mann habe ich mich gefreut, als ich zum Gespräch nach Bonn beim Pädagogischen Austauschdienst eingeladen wurde.
Und als dann die Mail kam, das man mir gratuliere und ich jetzt nach Palästina gehen dürfe… WOW!

Nun, heute stehe ich vor dieser neuen Aufgabe und freue mich sehr darauf. Ich kenne bisher weder Palästina, noch Israel. Momentan höre ich oft auch sowas wie: “Was, da würde ich ja nie hingehen!” oder “Ist das nicht gefährlich? Hoffentlich kommst du zurück!”.
Aber ein paar Gespräche mit Leuten, die das Land kennen und dort schon waren, haben mich beruhigt und die Vorfreude erst so richtig geweckt.
Über den Konflikt selber kann ich mir noch nicht wirklich eine Meinung bilden. Aber ich gehe davon aus, noch viel darüber zu erfahren und ihn vielleicht auch irgendwann besser verstehen zu können.

Ich wünsche uns allen ein gutes Jahr (teilweise auch ein Halbes) und freue mich auf viele interressante Artikel!

Philipp