Veröffentlichungen

Böse Tante Claudia und Tante Marlis zu Besuch in Bangkok

...da sind wir...

Wie es aussieht haben die zwei Ihren Aufenthalt in Bangkok tatsächlich überstanden… Zum Glück kamen sie direkt von der Insel und waren somit schon sehr erholt, sonst wäre ihn meine derzeitige Heimat wohl noch stressiger vorgekommen. Ich habe mich jedenfalls trotzdem wie ein kleines Kind gefreut, dass sie mich hier in Bangkok besucht haben. Auf diese Weise habe ich auch endlich mal ein wenig Bangkok-Touriprogramm nachgeholt, ist ja schon irgendwie peinlich hier zu wohnen und nicht mal den „liegenden Buddha“ gesehen zu haben! Also es gab:

Liegender Budha, Jim Thompson House, eine Klong-Bootstour, Wat Pho + Wat Arun, Chatuchak, China Town, Cocktail trinken auf Hoteldach, ganz oft Essen gehen, Saphirohrringe und 100 andere Dinge für Claudi und eine wunderschöne kleine Uhr für mich!!!

..die bösen Farangmädchen mussten sich natürlich Kleidung leihen, weil sie tatsächlich schulterfrei einen Tempel betreten wollten..

...Claudi im Goldland...

...im Boot...


Valentinstag versus Chinese New Year

Rot-rot-rot sind alle meine Farben...

Dieses Jahr hat mir der 14. Februar gleich zwei Feste beschert, auch wenn ich das chinesische Neujahrsfest eindeutig ausgiebiger zelebriert habe. Mit passendem Outfit und meinen zwei Couchsurfern im Schlepptau ging’s zum verabredet Treffpunkt in ChinaTown, wo wir auf Oy und Wang  + familiäres Anhängsel stießen. Die Paraden waren zwar ganz niedlich, aber echt ziemlich klein, wenn man die großen Umzüge von Festen wie dem Karneval der Kulturen aus Berlin gewöhnt ist. Mich haben eher die hübschen Kostüme beindruckt, überall bunte Farben, Gold und glänzende Stoffe und Kids in den niedlichsten Kleidchen. Nach ewigen warten auf die Prinzessin, welche nach einer Stunde allerdings immer noch nicht aufgetaucht war sind wir kurzer Hand ins Kino gefahren um den Abend mit einem sagen wir mal „interessanten“ japanischen Film „Air Doll“ ausklingen zu lassen.

Chinese New Year: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Neujahrsfest

Air Doll Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=9lPv1zf7GwQ&feature=related


Klassenfahrt nach Chantanaburi

Nachdem Remo, Philipp und ich – die Betreuer während der  Landschulwoche der 5. Klasse- um 08.00 endlich alle Kids in den Bus geladen hatten, ging es los in Richtung Osten. Drei Stunden später sind wir dann in dem niedlichen, kleinen Reservoir angekommen,  in welchem wir die nächsten 5 Tage gemeinsam verbringen werden.

Tag 1

Ankommen, Zimmer einteilen, Essen, Wanderung durch die Wiederaufforstungsstation der Mangrovenwälder, Kajakfahrt durch die Mangrovenwälder, im Meer planschen, Essen, Logbuch schreiben, Spiele, ins Bett fallen…

Mangrovenwälder:  www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf-alt/netzwerk/4.pdf

Tag 2

Frühstuck, Shrimps Farm, Chicken Prison, Besichtigung des Agricultural Center, Wanderung+ Plantschen beim Wasserfall und später nochmal im Meer, Sackhüpfen, Lagerfeuer + Knüppelteig

Tag 3

Besichtigung des Aquariums, Sandburgenwettbewerb, Funny Facec basteln, Baden, Shirts bedrucken, Ringweitwurf, Baseball, Squid Fishing bei Nacht- inklusive einiger Seekranker Schüler

Tag 4

Besichtigung der Salt Fields – Salzproduktion, Führung durch Chanthaburi, Besuch der Ziegelei- alle dürfen mit anpacken und anschließend kreativ töpfern, Baden, Schatzsuche, Kniffel, Grillen, Piratenverkleidung, Piratendisko – mit Limbo, Luftballontanz und Stopptanz

Salt Fields:http://www.amphawafloatingmarket.com/salt-farms-in-thailand.html

Tag 5

Frühstuck, Packen, Abschiedsrunde, Abfahrt

Alles in Allem war die Fahrt ein voller Erfolg, die Kids hatten Spaß und auch ich habe jede Menge gelernt, wäre auch durchaus als Klassenfahrt meines Geo-LK´s durchgegangen.

Lieblingszitate:

1.) Frau Mira, gibt es hier keine Maid? … Nein!!! … können wir eine bestellen???

2.) Herr Nyffenegger, darf ich kotzen? (Seekrankes Kind)

3.) Ich habe mich an einem Blowfish gestochen…

4.) Was würden wir nur ohne unser FirstAid Kit machen, immer diese Limboverletzungen

5.) Junge zu Herrn Nyffenegger ” Darf ich ihenen etwas privates erzählen?” “Ja schon” Ich mag ein Mädchen aus unser Klasse,…” “Aha und was hast du da jetzt schon unternommen?” ” Ich will ihr was schenken…”


BangkokEscape-Kanchanaburi!!!

Wenn der Lover zurück in die Heimat geht, die Arbeit zwar spaßig aber auch anstrengend ist, man ohnehin schon eine Lebenskrise hat, weil man  nicht weiß was man studieren soll  und  überhaupt auf einmal alles doof ist hilft nur eins!!!  Konzert +Girl-ChitChat und sleepover bei Oy, mit anschließendem spontanem Wochenendtrip! Und wen haben sowohl Khun Oy als auch Khun Mira schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen? Es ist Khun Dan, der sich inzwischen den Zwängen des Klosters entledigen konnte und seit einem Monat in einem Dorf arbeitet, in dem 120 Thai-Kids aus schwierigen Verhältnissen untergebracht sind. Also heißt unser Ziel Kanchanaburii- oder sollte man sagen Dorf irgendwo 30km hinter Kanchanaburii? Jedenfalls ca. 3. Stunden von Bangkok entfernt, irgendwo zwischen Bergen, Dschungel und riesigen Flüssen.  Liebende Besucher gibt es in diesem süßen Dorf jedenfalls niemals genug, also werden wir sofort herzlich aufgenommen und bewegen uns von nun an nur noch in größeren Horden vorwärts. Zeit für quality time mit Oy beim plantschen im Fluss oder beim nahegelegenem Wasserfall muss natürlich auch bleiben, während vorlese Stunden bei Onkel Dan den Abend versüßen. Bangkok Escape war ein voller Erfolg und jetzt falle ich müde ins Bett, bevor es Morgen wieder zur Arbeit geht…

Dans work - Oh wie süß sind die Kids!!!

..plantschen beim Wasserfall...

...Trämpen für Thais...

...ab in den Fluss...


KL 2 (Malaysia)

Da ich einen Rückflug von Kuala Lumpur  gebucht habe, hat es mich am Ende meiner Reise noch einmal für einen Tag und eine Nacht in diese entzückende Stadt verschlagen. Tagsüber gings mit ein paar einheimischen Mädels ab zu den BatuCaves (Malaysias Haupttouriattraktion , ein riesiger stehender Buddha + alte Tempelanlagen, welche sich innerhalb einer riesigen Fels/Tropfsteinhöhle befinden + viele, viele Treppenstufen, die es zu erklimmen gilt), während ich abends mit Daniel, den ich über Miri kenne und  dessen Freunden weggegangen bin…

von Außen...

...und von Innen!!!


INFO


Ich reise noch bis zum 10. Januar durch Malaysia, zurueck in Bangkok werden die Artikel nochmal ueberarbeitet und es kommen mehr Fotos dazu, welche ich mir erst von verschiedenen Leuten schicken lassen muss. Ich wollte die Artikel aber trotzdem schonmal hochstellen, damit nicht zu grosse Luecken entstehen.

Singapur

Das sauberste und sicherste Land der ganzen Welt oder die Wohlfühldiktatur schlecht hin, wie es Herr Höher ausdrücken würde. Singapur bekannt für seinen Welthandel, Sicherheitskameras an jeder Ecke, ShoppingMalls die jeden Monat neu aus dem Boden sprießen und unter Jugendlichen für sein Kaugummiverbot.  Das Gesetz hierzu ist übrigens so ähnlich wie unser Marihuanagesetz in Deutschland. Man darf Kaugummis zwar in kleineren Mengen besitzen und konsumieren, allerdings nicht kaufen oder verkaufen. Wie das funktioniert, tja das habe ich mich auch schon immer gefragt.

Ich habe meinen Tag in Singapur jedenfalls äußerst genossen, was allerdings auch mit meiner super tollen CS-Gastgeberin zu tun hatte, die mir die besten nicht kommerziellen Tipps schlecht hin gegeben hat. So habe ich  mich gleich am Morgen auf den Weg zum suistanabel Center und zu den Anlagen von NewWater begeben. Da sich anscheinend nicht sonderlich viele andere Leute für Singapurs Resourcenknappheit und das Recyceln von Wasser und Müll interessieren, habe ich eine ganz private und kostenlose Führung von einem Ecosystem Managment Professor (ja Laura ich habe an dich gedacht) erhalten, welcher alles genau erklären konnte und auch meine tausend Fragen bereitwillig beantwortet hat.

Für den restlichen Tag habe ich mir einen Segway ausgeliehen, dass wollte ich schon immer mal ausprobieren und das 8Q  (museum of modern arts) unsicher gemacht.

...


Melaka (Malaysia)

Nach zwei Tagen in GeorgeTown, ging es weiter in Richtung Süden, nach Melaka, eine niedliche kleine Stadt die ebenfalls an der Westküste liegt. (Ich spreche immer nur von der malaiischen Halbinsel). Mein Gastgeber war diesmal Jimmy, ein Indonesier, welcher zur Zeit in Melaka studiert. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und so gab es an meinem ersten Tag in dieser idyllischen kleinen Stadt gleich eine große Führung durchs Stadtzentrum, inklusive etlicher Stopps in verschiedenen indischen Restaurants…, es gibt nichts über Mangolassi mit Roti!!! An meinem zweiten Tag habe ich dann das Projekt SOLS 24|7 besucht, welches mich überhaupt erst nach Melaka geführt hatte. Mit Hilfe von SOlS werden etliche Jugendliche in English und MediaStudies unterrichtet und teilweise zu Trainern ausgebildet. Durch die erlernten Kenntnisse haben sie erhöhte Chancen auf dem Jobmarkt, während sie das Erlernte auch in ihre Kommunities weitertragen sollen, um mehr Jugendlichen einen kostenfreien Zugang an Bildung zu ermöglichen. Gefördert werden insbesondere Mädchen…

Sols 24/7

...Tim, mein Gastgeber in Melaka...


Penang – GeorgeTown (Malaysia)

In Kelantan habe meinen Autoplatzt, welcher mich zurück nach KL bringen sollte, spontan gegen einen Platzt im Auto nach Pedang eingetauscht. Die fünfstündige Nachtfahrt war relativ ereignisreich, ich sage nur so viel, wir haben fast einen Elefanten gerammt, der gerade dabei war die Straße zu überqueren… Wie auch immer,  Pedang ist eine kleine Insel, welche vor der Westküste liegt. Hier habe ich zwei Tage in GeorgeTown verbracht, habe mich mit CSlern getroffen, den Botanischen Garten besucht und im Handicaped Home Pedang mitgearbeitet. Hier sind ca. 60 Menschen mit verschiedensten körperlichen Behinderungen untergebracht, welche gemeinsam Leben, Kochen und je nach Stärke der Behinderung verschiedenste Handarbeiten anfertigen, um so einen kleinen Teil ihrer Lebenshaltungskosten selbst zu finanzieren …

...working holiday...

Botanischer Garten


Kuala Krai-Kelantan (Malaysia)

Da ich nicht vor hatte meine Ferien zu lange in einer Grossstadt zu verbingen und immer viel Wert darauf lege Einheimische zu treffen um Land, Leute und Kultur besser kennen zu lernen, habe ich mich schon am 31. Dezember bei Couchsuring umgeschaut und auch promt einen Poste von ein paar lokalen Cslern entdeckt, die einen dreitaegigen Trip zum Haus von JFs Eltern geplant haben, dem ich mich spontan angeschlossen habe.  Diese wohnen in einer Kleinstadt, im noerdlich gelegendem, muslimisch gepraegtem, Kelantan.

Nur kurz zu Info: in Malaysia gibt es vier grosse Bevoelkerungsgruppen. 50,4% sind Malaien, 23,7% Chinesen, 11% indigene Voelker und 7,1% Inder. Regional ist die Verteilung sehr unterschiedlich, hier in Kelantan leben z.B. fast nur Mailaien. Wir CSler sind natuerlich wie immer eine bunte Mischung aus Allem, was schonmal fuer Verwunderung sorgt…

So…, der Rest wird wie so oft in Bildern erzaehlt, da ich viel zu faul bin immer so viel zu schreiben und ihr euch das so eh viel besser vorstellen koennt….

...

...bei Regen im Wasserfall baden...

...lecker...

...sleeping Mira-sleeping Buddha + unsere Gastfamilie, die immerhin 16 verrueckte CSler unterbringen musste...