Eigenkulturschock, Re-entry-Kulturschock, reverse culture shock…?
Es war einmal eine kulturweit-Freiwillige, die auszog, um fremde Länder zu spüren und Kulturen zu erleben. Nachdem sie sechs Monate lang mit sprachlichen, kulinarischen, klimatischen, tierischen und menschlichen Hindernissen gekämpft hatte, wurde sie zurückgeworfen in eine Welt, die man ihr Zuhause nannte.
Wohin komme ich zurück? Was ist geblieben? Und wie passe ich in all das wieder rein?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass all die Eindrücke, Erlebnisse und Emotionen der letzten Monate von jetzt an immer ein Teil von mir sind. Und auch wenn ich all den alten Gesichtern um mich herum davon nur einen Bruchteil vermitteln kann, und auch wenn ich noch zwischen zwei Welten schwebe, bin ich auf dem Weg nach Hause.
Zuhause ist vielleicht da, wo ich nicht nachdenken muss, bevor ich sprechen kann, wo ich Menschen finden kann, die mich so lieben, wie ich bin, wo ich mir sicher bin, in dem, was ich tue und wie ich mich verhalte.
Zuhause kann mehr als meine Heimat sein und vielleicht kann ich auch mehrere davon haben.
Zum Abschluss eine wunderbare Definition von Zuhause für Augen und Ohren.

Danke für deinen schönen Blog!
Ist das Ende deiner Zeit bei kulturweit auch das Ende des Blogs? Geht es anderswo weiter?
Liebe Grüße aus Albanien
Es ist das Ende des Blogs, es geht momentan nur im äußerst abenteuerlichen Berlin weiter :) Danke fürs lesend und kommentierend Begleiten. Lieben Gruß zurück!