Ein »kulturweit« Blog
Titten, Techno und ein Pferd
Dios mío!
Was für ein Tag… weiß gar net wo ich anfangen soll zu berichten. Ok, wie wärs mit der Anreise nach Tegel. Da ich mich dafür entschieden habe bei meinem Mitfreiwilligen zu nächtigen (der übrigens gerade im nachbarbett laut am schnarchen ist…in einem kleinem Hotel irgendwo in Südamerika…verrückt, aber dazu später mehr), bin ich halt irgendwo in Charlottenburg aufgewacht. Das war so gegen 10 Uhr. Dann erstmal was mampfen und noch schnell über den Q’damm gedackelt um noch ein vernünftiges Gastgeschenk zu besorgen. Zum Glück gibt es ja den 6. stock im KaDeWe^^ Wieder zurück gabs noch fein Kuchen und Tee und schließlich gegen 16uhr wollten wir aufbrechen…hatten ja noch genug Zeit im Gepäck (haha….au weia) falls wir in den Feierabendverkehr kommen sollten…was dann natührlich auch passiert ist. Was für ein scheiß! Als wir nach 1 ¾ Stunde immernoch net den Flughafen zu gesicht bekommen haben [normalerweise schafft man die Strecke in 10 min], wählte unser Fahrer eine etwas “flexibelere” Fahrweise… Damit hier niemand im Nachhinein belangt werden kann nur so viel dazu…wir habens rechtzeitig geschafft
Check-In und der ganze Käse war dann nurnoch ein Klacks und gegen 17:30uhr saßen wir in unserer Lufthansamaschiene Richtung Frankfurt. Den Flug erspar ich euch jetzt mal…haben net mal ein einziges Triebwerk verloren. Spießigen Techniker! Typisch deutsch halt^^ In Frankfurt wurde ich dann auch schon von meiner Schwester und meiner Mutter erwartet, die intelligenter weise schon seit 17:30uhr auf mich gewartet haben. Ich verkneif mir an dieser Stelle Kommentare über die diabolischen Hinterhältigkeiten von Zeitplänen, oder die organisatorischen Fähigkeiten der holden Weiblichkeit….
Wie dem auch sei, der Aufenthalt war eigentlich ganz locker, bis bei der Sicherheitskontrolle ein Messer in der Tasche meiner Mutter gefunden wurde….wie peinlich diese Situation für alle Beteiligten (vor allem mich und meine Schwester) war, muss ich nicht weiter erläutern. Zum Glück macht sie solche Spßäße nicht in den USA. Nach dieser familären Glanztat wurde sich dann natührlich noch verabschiedet, bevor wir den Non-Stop-12-Stunden-Hardcore-Deathmatch-Flug nach Sao Paulo antraten. Der Flug war nicht ganz sooo angenehm wie ich mir das vorgestellt hab.
Das lag nichtnur daran das ich gerademal eine stunde schlafen konnte, sondern vor allem an Dirk.
Dirk war/ist ein ca. 50 jähriger Deutsch-Brasilianer der gefühlte 100 Kilo auf die Waage bringt/gebracht hat und beim schlafen nicht nur das Bedürfnis nach lauten Lauten, sondern auch nach “Nähe” verspürt hat/hatte. Es wurde also recht eng für unser eins…
Abgesehen von solchen Lapalien war der Flug aber recht nett! Das Essen war sogar gar net übel und wenn Dirk mal net grad am schlafen war, war echt sehr hilfreich beim bestellen von diversen Alkoholischen Getränken! Außerdem hat er uns geraten prinzipiell nie was beim Zoll anzugeben. Danke für den Tip!
Gelandet sind wir dann schließlich gegen 03:30uhr in Sao Paulo. Die Temperatur betrug angenehme 18 C° ! Ich fands geil! Dumm war nur das ab diesem Zeitpunkt die Reise nicht mehr so reibungslos ablaufen sollte… Der erste griff ins Klo ist mir geglückt als ich mich mit einer brasilianischen Passport-Schrulle angelegt hab. Ich wollt ihr einfach net glauben das sie mir irgendwelche Dokumente zurück gegeben hat…nach 5 Minuten hab ich dann mal in meine rechte Hand geguckt…war echt keine Heldentat^^ Immerhin konnte sie darüber lachen…der Rest der 10 Beamten auch. Egal, weiter zur Gepäckannahme. Jetzt der erste richtige Haufen: Xavers Rucksack is bis jetzt noch in Frankfurt. Keinen Plan wie das passieren konnte, aber es war recht aufregend die Formalitäten zu erledigen, damit das Teil iwan wieder auftaucht (im moment sieht es so aus das wir irgendwie zum nächsten Flughafen fahren müssen und den da in Empfang zu nehmen). Eigentlich wollten wir auf den Schock in nem Restaurant unsere erste Lateinamerikanische Speise zu uns nehmen….eigentlich. Der zweite Höhepunkt war das mir aufgefallen war das unsere ganzen getauschten Pesos noch in Berlin auf meinem Küchentisch liegen….Amen. Drauf xxxx und ab in den nächsten Flieger, diesmal nach Foz do Iguazu!
Endlich mal ein flug mit AHA-Effekt! Kann nur jedem empfehlen sich diese Landschaft mal von oben anzugucken. Dschungel und die größten Wasserfälle der Welt zusammen sind schon ein dufter Augenschmaus!! Das geilste war aber der Moment als wir auf dem kleinen “Flughafen” aus dem Flieger stiegen…leck der Katz am Sack, 26 C° , strahlend blauer Himmel und die so bunte Blumen am Wegesrand, das ich erst dachte mit wurde LSD in meine Coke mit Eis gemixt…einfach genial! Irgendso eine Gruppe aus Japan hat so ein seltsames Pferd mitgenommen….ich fands gut^^
Am Flughafen wurden wir dann von Norbert in Emfpang genommen. Ein netter Mitarbeiter unserer schule, der ziemlich gut deutsch spricht und uns nach Montecarlo bringen sollte/wollte….denn was dann kam hab ich noch nie erlebt bzw. davon gehört. Er meinte schon wärend wir unterwegs waren, das sich in letzter Zeit immer iwelche Leute auf die Straße stellen um für (oder gegen…wir haben das nie entgültig klären können) Arbeit zu demonstrieren indem sie den Verkehr aufhalten. Und so saßen wir erstmal ne Stunde auf der Landstraße fest, weil die Polizei net eingreifen wollte…weiß der Geier warum. Als diese “Baustelle” irgendwann doch noch hinter uns lag kam auch schon der nächste Streik…war fast schon lustig^^ Nur diesmal kamen die argentinischen Fahrer (die wirklich fahren wie der Teufel und ich mein nicht diese Sorte Teufel die nur show machen, damit einer sagt: “Uff”) auf die grandiose Idee einfach mal mitten durch den Dschungel abzukürzen…und net nur die mit nem Jeep. Alle sind auf einmal auf blutroten-schlagloch übersehten-dschungel-pisten unterwegs gewesen. Darunter eingentlich mehr LKW und Reisebusse als “normale” autos! Was hier als auto rumgurkt is eh der Wahnsinn… Hoffe ich kann euch ein paar Bilder reinstellen wie wir uns in diesem Track aus Lastschiffen durchs Dickicht geschlagen haben…war echt ein erlebnis

Irgendwann sind wir dann auch mal in Montecarlo angekommen. Nach eine kurzen Besichtigung unserer Schule (war keiner da….Siesta halt^^) gings dann auch schon ins Hotel. Der erste Blick fiel natührlich auf den pool im garten, indem wir bis eben getrieben sind….so stell ich mir meine Arbeit vor: Untericht im Pool und wer stört muss am Beckenrand sitzten! (werd das mal vorschlagen…)
Na ja, jetzt liegen wir grad in unserem Zimmer und sind am saften…(schwitzen). Wir haben zwar eine Klimaanlage und einen Ventilator, ABER….ihr könnts euch denken… Die Klima Anlage hat anscheinend nur die Aufgabe beschissen Auszusehen und der Ventilator rotiert bei voller Leistung net mal schnell genug um einen sich-bewegenden Schatten zu werfen…daran werden wir uns aber einfach mal gewöhnen, denn wenn ich mir eins zu Herzen genommen hab dan diese fünf magischen Bustaben: B.U.E.N.O.
Noch längere Einträge zu schreiben würde den Tatbestand geistiger Vergewaltigung erfüllen, weswegen ich auch nun fürs erste enden werde.
Hasta la vista chicos!
Ps: Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Steigerung der Aufmerksamkeit! Selbige sind außerdem als gewolltest und intelektuelles Stielmittel zu betrachten!
Sie sind alle synthetisch hergestellt und unterliegen meinem Urheberrecht.
vor 4 Monaten
ach was!
macht voll spaß zu lesen und deinen sarkasmus behälst du bitte in deinen zukünftigen texten bei ; )
vor 4 Monaten
Moin,
cool was von deiner Reise zu hören und die ersten Eindrücke aus Argentinien gleich mit zu bekommen. Allerdings muss ich meinem Ruf gerecht weren und ein bisschen rumnörgeln, denn das Lesen fällt schon schwer, mit deinen ‘gewollten und intellektuellen Stilmitteln’.
¡Pásalo bien!
vor 4 Monaten
wusste gar net das auch nicht-”freiwillige” hier kommentare posten können… na, hauptsache mein Lebenswerk polarisiert und regt die menschen zur selbstreflexion an….oder so^^