Veröffentlichungen

Ferien oder doch schon: Urlaub?!

Nach langer Zeit, lasse ich nun wieder etwas von mir hören. Seitdem ich wieder zurück bin hatte ich viel Stress mit den Stipendiatenanwärtern, die Stichwörter wie schlaflose Nächte, Depressionen und Verzweiflung in das Ferientagebuch einfließen ließen. Aber ansonsten hatte ich ein wunderbares Zwischenseminar, zu dem auch die Freiwilligen aus der Türkei angereist sind, stand  zum ersten mal in meinem Leben auf Skiern und war nach 5 Jahren wieder in den Höhlenklostern David Garetscha im Süden Georgiens.

Erstes mal Skifahren

Probleme

Es gab Probleme mit meiner Datenbank, die geschrottet wurde, dies ist ein Test, ob alles wieder funktioniert.

Überraschung……

Für alle die es noch nicht wissen: An Weihnachten stand ich als Weihnachtsgeschenk vor der Kirche in Bad Homburg, da ich niemandem gesagt habe, dass ich komme. Hier ist ein Lied aus dem Weihnachtsgottesdienst. Es ist echt schön, mal wieder zu Hause zu sein =)

Nachtrag: 3. Advent

Auch wenn es schon 6 Tage her ist, möchte ich hier noch 2 Sätze über den 3. Advent verlieren: Wir hatten in der Tbilisi International Christian Fellowship eine Art Grippenspiel von den Kindern und danach ein Essen, wo ich auch wieder neue Leute kennenlernte. In diesem Fall eine Holländerin, ihren amerikanischen Mann und georgische Freunde, die in verschiedene Waisenhäusern helfen. Und das seit: 15 Jahren! Das muss man auch erstmal schaffen. Vor 5 Jahren war es schon krass anders, aber 15 Jahre ist unvorstellbar.

TICF3Advent

20 Jahre 2. Georgisches Gymnasium

Heute war eine große Jubiläumsfeier “20 Jahre 2. Georgisches Gymnasium”, wozu die Schule einen extra Theatersaal gemietet hat in super Lage (direkt am Freiheitsplatz), wo unter anderem ein deutsches Theaterstück (der kaukasische Kreidekreis) und einige Lieder und Tänze vorgeführt wurden. Zwischendurch gab es dann ein Besuch des rhetorisch und körperhaltungsmäßig auf dem Niveau eines schlecht erzogenen Grundschulkindes agierenden Bildungsministers (ehemals (bis vor 1Monat) Minister für Gefängnisse) und auch die Schulgeschichte durfte nicht fehlen, wo natürlich auch der Förderverein oft lobend erwähnt wurde.

Hier zwei Fotos, Made by my Chefin:

Jubilaum1

Der kaukasische Kreidekreis. Auch viele aus meinen Deutschkursen spielen mit.

Jubilaum2

Giorgi aus der 12 (Abschlussjahrgang) spielt “Flöte”. Um ehrlich zu sein weiss ich nicht wirklich, wie dieses Instrument in echt heißt.

Weihnachtsbäckerei

IMG_9762

IMG_9731

Für die DSD-Prüflinge in der mündlichen Prüfung in den nächsten drei Tagen habe ich heute mit den Kids meiner Chefin Weihnachtsplätzchen nach Rezept meiner Oma gebacken, wunderbar!

2. Advent


Ich wünsche euch allen einen gesegneten 2. Advent mit diesem Lied, dass ich vor zwei Jahren gefunden habe und mir immernoch total gut gefällt.

Schülerzeitung Nr.1

Die Schülerzeitung und damit mein erstes Projekt ist abgeschlossen. In einer schlechteren Qualität könnt ihr es hier downloaden: hier klicken.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt…

…erst eins, dann zwei dann drei dann vier, und wenn das fünfte Lichtlein brennt, hast du Weihnachten verpennt.” Dieses Verslein kennen die Georgier anscheinend nicht, zumindestens haben sie das hier nicht mit dem einen Lichtlein verstanden. Alle halbwegs größeren Straßen leuchten hier mit einer Aufdringlichkeit, bei der mein Körper nicht weiß, ob er nun Augenkrebs oder epileptische Anfälle bekommen soll – und das 6 Wochen vor dem georgischen Weihnachten. Die Straßen haben “Lichtnetzte” oder “Leuchtkugeln” über der Fahrbahn, nahezu jeder Balkon ist beleuchtet, jedes staatliche Gebäude gleich noch mehr, die Bäume sind auch mit Lichtern eingekettet, Lichtfiguren wie zwei Meter große Engel kommen auch jeden Tag noch einige dazu,  sodass es über das Ziel “schön” soweit hinausgeschossen ist, dass es in mir im Gegenteil eher abstoßende Gefühle hervorruft (Nicht dass das meisste an sich eigentlich ganz schön aussehen würde, aber wenn jedes Haus so Leuchtet, reichts danna uch). Gerade in solch einem religösen Land sollte man vielleicht in der Weihnachtszeit besinnlich werden und auch mal an die denken, die wie Jesu Eltern auf der suche nach Obdach sind und dort Geld investieren, aber hier scheint “Weihnachten” vielmehr das neue Prestigeobjekt geworden zu sein.

OperMehr Bilder:

Rustaveli1

Rathaus

Parlament

Netz

1Schule

Rustaveli2

Lars ist 20!

Ja, jetzt bin ich tatsächlich kein Teenie mehr und muss sagen: eigentlich schade. Kein Jugendbonus mehr, wenn man Sachen verkackt und irgendwie sieht die 2 vorne doch schon sehr deprimierend aus. Auch mein Wunsch, dass Peter Pan vorbeikommt und mich abholt, wurde nicht erfüllt. Dafür hatte ich einen schönen Geburtstag. Erstmal habe ich mit den anderen Kulturweitlern in meinen Geburtstag reingefeiert, dann Abends nochmal mit Schülern (und dabei auch unser Sofa zerstört) und danach sind wir nochmal zu Leuten aus der Botschaft, die ihren Geburtstag gefeiert haben. Trotzdem ein komisches Gefühl, ganz ohne die Leute zu feiern, die man sonst so um sich rum hat.  Keine gewohnten Rituale wie das Wecken und singen am Bett oder ähnliches.