Veröffentlichungen

Georgien – Estland 2:1

Am 3.3. war ich mit meiner WG beim Spiel Georgien-Estland. Das reinkommen war ein totales Chaos. Witzig war auch, dass die erste Reihe komplett von Polizisten in voller Montur besetzt war. "Wir" haben "natürlich" auch gewonnen.

Flurrenovierung.

Die letzten beiden Wochen habe ich angefangnen, den Flurraum vor dem Deutschraum zu renovieren. Das ganze wurde irgendwie zur Zooattraktion. Bis jetzt habe ich also erstmal zum Test nur einen kleinen Abschnitt gestrichen und dort eine Deutschlandkarte aufgemalt. Was noch fehlt sind die Orte auf der Karte, aus denen die Deutschen an der Schule kommen. Außerdem will ich dann noch Pinnwände anbringen.

Russland und Georgien öffnen Grenze wieder

Eineinhalb Jahre nach dem Südkaukasuskrieg zwischen Russland und Georgien ist der einzige direkte Grenzübergang zwischen beiden Staaten wieder geöffnet worden.

Der Übergang in der Darialschlucht – einem Bergpass im Kaukasus – wurde auf beiden Seiten komplett erneuert. Er ist mit insgesamt zwölf Fahrstreifen und einem modernen Lesegerät für Dokumente mit biometrischen Daten ausgestattet. Der georgische Grenzposten war mit US-Geldern finanziert und dessen Modernisierung von einem Ingenieurskorps der US-Armee betreut worden.

Der Übergang war im Sommer 2006 von der russischen Seite aufgrund der schlechten Beziehungen zwischen beiden Ländern geschlossen worden. Es ist der einzige Übergang (…)

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Graffiti in Tbilissi I.

Gestern habe ich die Sonne genutzt um nach der Schule nach Hause zu laufen, mit der Kamera ein paar Graffiti zu fotografieren und bei Babylon Circus alle paar Minuten auf einer Bank platz zu nehmen und vor mich hin zu träumen. Da es sehr viele Fotos geworden sind, hier erst mal nur die Pochoirs. Dabei werden Schablonen gemacht, die einfach nur übersprüht werden. Die Hauptarbeit findet also nicht direkt an der Wand, sondern zu Hause an der Schablone statt. Ich habe das Gefühl, dass diese Art hier in Georgien besonders verbreitet ist, vielleicht, weil es hier keine speziellen Graffitifarben gibt, sondern noch mit normalen Lackfarben gearbeitet wird, die auch keine verschiedenen Caps kennen.

Mein Arbeitsweg

Dieses Video hatte ich schon vor längerem gedreht, wegen meines langsamen Internets, jetzt endlich auch in schlechter Qualität hochgeladen. Hier könnt ihr meinen Weg von Zuhause bis zur Schule sehen.

Februar beginnt.

Ich habe schon wieder nicht richtig die Zeit, hier viel zu schreiben und zu erzählen, was hier so los ist. Deshalb nur kurz ein bisschen News aus Georgien.

Am Mittwoch war ich mein erstes Mal hier in Georgien in Aikido. Ich habe schon gemerkt, dass ich es sehr lange nicht mehr gemacht habe und man hat auch gemerkt, dass es ein anderer Stil war, als ich ihn in Deutschland gemacht habe. Aber es tut gut, zumindest hatte ich bis heute Muskelkater, sodass ich teilweise echt Probleme mit dem Bewegen hatte.

Am Donnerstag waren die Gespräche beim DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) von meinen Schülerinnen, womit jetzt auch ein großer Stressfaktor der letzten Zeit beendet ist. Aber man findet ja zum Glück immer wieder neue Stressfaktoren, wunderbar.

Als ich am Samstag (6.2.10) aufgewacht bin, schien es dermaßen hell in mein Zimmer rein, dass ich dachte, ich hätte den Winter verschlafen tatsächlich hat es aber einfach geschneit. Zum ersten Mal und dann gleich richtig, sodass der Baum, der direkt vor meinem Fenster ist komplett zugeschneit war und mein Zimmer deshalb schon ganz früh morgens ganz hell war. Ich konnte nicht anders, als direkt aus meinem Bett heraus ein Foto zu machen. (Weshalb man auch noch das Maggie und den Teller Nudeln vom Vorabend auf der Fensterbank erblicken kann)

Ferien oder doch schon: Urlaub?!

Nach langer Zeit, lasse ich nun wieder etwas von mir hören. Seitdem ich wieder zurück bin hatte ich viel Stress mit den Stipendiatenanwärtern, die Stichwörter wie schlaflose Nächte, Depressionen und Verzweiflung in das Ferientagebuch einfließen ließen. Aber ansonsten hatte ich ein wunderbares Zwischenseminar, zu dem auch die Freiwilligen aus der Türkei angereist sind, stand  zum ersten mal in meinem Leben auf Skiern und war nach 5 Jahren wieder in den Höhlenklostern David Garetscha im Süden Georgiens.

Erstes mal Skifahren

Probleme

Es gab Probleme mit meiner Datenbank, die geschrottet wurde, dies ist ein Test, ob alles wieder funktioniert.

Überraschung……

Für alle die es noch nicht wissen: An Weihnachten stand ich als Weihnachtsgeschenk vor der Kirche in Bad Homburg, da ich niemandem gesagt habe, dass ich komme. Hier ist ein Lied aus dem Weihnachtsgottesdienst. Es ist echt schön, mal wieder zu Hause zu sein =)

Nachtrag: 3. Advent

Auch wenn es schon 6 Tage her ist, möchte ich hier noch 2 Sätze über den 3. Advent verlieren: Wir hatten in der Tbilisi International Christian Fellowship eine Art Grippenspiel von den Kindern und danach ein Essen, wo ich auch wieder neue Leute kennenlernte. In diesem Fall eine Holländerin, ihren amerikanischen Mann und georgische Freunde, die in verschiedene Waisenhäusern helfen. Und das seit: 15 Jahren! Das muss man auch erstmal schaffen. Vor 5 Jahren war es schon krass anders, aber 15 Jahre ist unvorstellbar.

TICF3Advent