Es war einmal…

Kleine Häuser, eine von Bäumen gesäumte Allee. Eine Barockkirche. Sanfte Stille in frühlingshaften Temperaturen. Ein freundliches Nicken und Grüßen, wenn man an einem der Gärten vorbeispaziert. Und inmitten dieser dörfliche Idylle drei Freiwillige aus Pécs.

Letztes Wochenende waren Greta, Peter und ich zu Besuch in Újhartyán, einer Kleinstadt 40 km südlich von Budapest. Újhartyán ist ein ungarndeutsches Dorf, das heißt, dass der Großteil der Bewohner*innen Vorfahren aus Deutschland hat. Diese ungarndeutsche Identität ist sehr wichtig für die Bevölkerung, weshalb es auch einen deutschen Kindergarten und eine deutsche Schule gibt. Auch kulturelle Apekte werden durch beispielsweise eine traditionelle Blaskapelle gestärkt.

Eingeladen zum diesjährigen Schwabenball hat uns Martin, ein ungarndeutscher Student in Pécs. Ganz komfortabel haben wir sogar einen Shuttle von Budapest aus organisiert bekommen. Auch vor Ort wurden wir sehr freundlich aufgenommen. Der Schwabenball selbst war dann durchaus ein Ereignis. Es gab (deutsche) Blasmusik, Tracht und viel zu Essen. Das Ganze hatte schon ein bisschen was von einem bayerischen Volksfest (obwohl ich da keine Expertin bin). Lustig, dass ich mit sowas erst in Ungarn wirklich in Kontakt komme. Meine Tanzkenntnisse sind auf jeden Fall noch deutlich ausbaubar 😀

 

 

 

 

 

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