time to wander – Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Sziasztok!

Nachdem wir nach einer kleinen Odysee bei uns endlich WLAN einrichten konnten, folgt ein Rückblick auf die letzten Wochen. Und zwar haben wir die anderen Freiwilligen (+ Besuch) die Wochenenden genutzt, um die Region besser kennenzulernen. Um wie lernt man die Umgebung besser kennen, als wenn man sich erstmal verläuft? In diesem Sinne war es natürlich geplant, dass wir nicht immer den direkten Weg genommen haben.

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Eingang der Tropfsteinhöhle (bitte ducken)

Unser erstes Ziel war die Tropfesteinhöhle in Abaliget, die nordwestlich von Pécs liegt. Zwar ist es nicht die größte Tropfsteinhöhle Ungarns, aber sehr schön ist sie auf jeden Fall. In ihr sind auch 41 Fledermäusarten beheimatet (die haben sich aber leider versteckt, als wir da waren). In der Höhle selbst durfte man leider nicht fotografieren, aber bei Interesse könnt ihr ja eine Suchmaschine nach Wahl befragen 🙂

Von Abaliget aus machten wir uns auf den Weg nach Orfű, ein Ort, der vor allem für seinen See bekannt ist. Nach einer großen Pizza spazierten wir zur Bushaltestelle. Leider wussten wir nicht ganz genau, wo diese ist.  Wie durch ein Wunder haben wir die Haltestelle  gefunden, nachdem wir um den halben See gelaufen waren. Und wie durch ein Wunder kam eine Stunde später dann auch tatsächlich noch ein Bus nach Pécs.

Am nächsten Wochende wollten Silja, Peter und ich zum Weinfest nach Villány (nach Wikipedia passenderweise die „Stadt der Trauben und Weine“). Leider/Glücklicherweise stiegen wir etwas zu früh aus und zwar schon in Palkonyia, etwa 7 km von unseren eigentlichen Ziel entfernt. Also haben wir eine kleine Wanderung gemacht. Sehr schön!

Hier ein paar obligatorische Essens-/ Stimmungsbilder:

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Besonders empfehlen kann ich Kürtöskalács, bei uns auch als Baumstriezl bekannt. Dank ihnen hat sich mein Ungarischwortschatz schon so erweitert, dass ich zur allgemeinen Verwunderung der anderen Freiwilligen im Supermarkt fragen konnte, wo der Zimt steht. Aber darüber werde ich in einem der nächsten Einträge noch genauer berichten.

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Startpunkt vieler Abenteuer – der Bahnhof

Letzten Samstag habe ich dann mit 40 anderen Lehrkräften einen Ausflug zur Erzabtei Pannonhalma gemacht, die auch zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Weg dorthin war auch nicht ganz einfach. Nach zwei Stunden Busfahrt (also um 8 Uhr früh) ist nämlich die Technik im Bus ausgefallen. Also haben wir einen außerplanmäßigen Zwischenstop gemacht und einen Kaffee im lokalen Wirtshaus getrunken, auch schön! Irgendwann kamen wir aber in Pannonhalma an, was mich sehr beeindruckt hat. Besonders gut gefallen hat mir der riesige Kräutergarten und die Lavendelfelder (da hatte meine Kamera aber leider keinen Akku mehr). Und die Bibliothek!

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Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer Konditorei sind wir, um den Abend abzuschließen noch alle gemeinsam Essen gegegangen. Es war auch gar kein Problem, vegetarisch zu essen. Der Ausflug war auch eine tolle Möglichkeit, mich mit Lehrkräften anderer Fächer auszutauschen. Aber über den Schullalltag wollte ich sowieso noch irgendwann mal einen exra Artikel schreiben – coming sooner or later.

So, das war also ein kleiner Rückblick auf meine größeren und kleineren Exkursionen der letzten Wochen, mt mehr oder weniger großen Umwegen.

Alles Liebe und bis bald!

 

 

 

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