Fußball, Fußball, Fußball,… (Teil 1)

Jetzt ein paar Dinge zu meinem Hauptprojekt. Ich mache bzw. helfe noch bei ein paar anderen und etwas kleineren Projekten mit, aber dieses hier ist wirklich das, was mir persönlich am Wichtigsten ist. Deshalb habe ich auch beschlossen, dass es mein „Kulturweit – Projekt“ werden soll.

Bei meinem Projekt geht es zuerst einmal ganz allgemein um Frauenfußball in Georgien. Das Projekt teilt sich eigentlich in zwei Teile: Zum einen habe ich mit ein paar Schülern verschiedene Dinge recherchiert und zum anderen plane ich ein Mädchen-Fußballturnier an meiner Schule zu veranstalten.

Angefangen hat eigentlich alles damit, dass ich gerne eine Frauenfußballmannschaft in Batumi finden wollte, weil ich in meiner Zeit hier, wie vorher in Deutschland auch, Fußball spielen wollte.

Die georgische Frauenfußballnationalmannschaft

Leider hat sich das als ziemlich schwierig herausgestellt. Niemand in der Schule, egal ob Schüler oder Lehrer, konnte mir etwas dazu sagen. Deshalb habe ich angefangen ein bisschen zu recherchieren und musste feststellen, dass es tatsächlich ziemlich wenig Informationen zum georgischen Frauenfußball gibt. Auf der Seite des „Georgischen Fußballverbands“ und auf „Wikipedia“ gibt es zwar ein paar Sätze zur Frauenfußballnationalmannschaft und den Namen von sechs Vereinen, aber weder Kontakte noch Namen oder Orte. Dabei musste ich es dann zunächst erstmal beruhen lassen, obwohl es mich natürlich auch weiterhin sehr interessiert hat.

Ein paar Wochen später wollten dann zwei Schüler aus der 10. Klasse für die deutschsprachige Schülerzeitung an meiner Schule (dazu später mehr) einen Artikel über Frauenfußball schreiben. Der Artikel bestand aus diesen wenigen Informationen und einem Vergleich zu Deutschland und erschien in der zweiten Ausgabe der Schülerzeitung.
Für die nächste Ausgabe kamen die zwei Schüler und ich irgendwie auf die Idee, noch ein bisschen weiter zu recherchieren. Dadurch entstand der Plan, ein Interview mit einer Spielerin der georgischen Frauenfußballnationalmannschaft zu führen. Dank Wikipedia fand ich einen Namen (Nino Pasikashvili) und dank Facebook die dazugehörige Person. Erstaunlicherweise antwortete mir Nino ziemlich schnell. Da sie in der Türkei spielt, dachte ich gar nicht an ein persönliches Treffen, aber sie schlug vor einfach nach Tiflis zu kommen, weil sie dort Anfang März ein Trainingslager von der Nationalmannschaft hatte. Über dieses Angebot habe ich mich natürlich sehr gefreut und meine Vorfreude wuchs von Tag zu Tag.

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