Nass in Kutaissi (Nachtrag)

Verspätet, aber besser spät als nie, der erste Nachtrag.

Die Aussicht vom Sataplia – Nationalpark

An einem langen Wochenende im Oktober beschlossen eine Freiwillige aus Tiflis und ich etwas zu unternehmen. Nachdem wir unsere Pläne mehrfach geändert hatten, trafen wir uns zuerst bei mir in Batumi. Allerdings war das Wetter fürchterlich. Am Freitag legten wir daher einen „Esstag“ ein und bewegten uns praktisch von einem Restaurant zum nächsten.

Die Bagrati – Kathedrale

War aber auch sehr schön, man muss sich ja mal was gönnen… 😉
Am Samstag fuhren wir dann mit der Marshrutka nach Kutaissi. Kutaissi ist die zweitgrößte Stadt Georgiens (ungefähr 188.000 Einwohner) und liegt ungefähr 2,5h nordwestlich von Batumi.
Das Wetter war immer noch schlecht, deshalb waren wir ziemlich durchgefroren und nass. Weil ich auch so schlau gewesen war und keine Jacke mit nach Georgien genommen hatte, war mir dementsprechend kalt.

Sicht auf Kutaissi von der Bagrati – Kathedrale

Da man im Regen ja nicht so viel machen kann, beschlossen wir uns eine Höhle anzusehen. Nach langen Verhandlungen fanden wir endlich einen Taxifahrer, der keinen völlig überteuerten Preis verlangte und fuhren in den Sataplia – Nationalpark. Hier haben vor tausenden von Jahren mal Dinos gelebt, jetzt kann man dort noch Fußabdrücke sehen und es gibt eine Tropfsteinhöhle. In der Höhle gibt es einen großen Raum, in dem in der Mitte ein Stein liegt, der das „Herz“ genannt wird.

Klosteranlage Gelati

Da es zumindest aufgehört hatte zu regnen fuhren wir abends mit einer kleinen Seilbahn auf einen Hügel und liefen von dort zur Bagrati – Kathedrale (UNESCO – Weltkulturerbe). Eigentlich war es eine sehr schöne Kathedrale, von der man eine schöne Aussicht auf die Stadt hätte haben können. Habe ich mir auf jeden Fall fürs nächste Mal gemerkt 😉
Anschließend gingen wir zurück in die Stadt. Abends suchten wir uns ein Restaurant und landeten am Ende in einem Raum, in dem ein paar Frauen tanzten und ein DJ Liedwünsche spielte. Es wurde auf jeden Fall ein sehr interessanter und lustiger Abend.

Wandmalereien im Kloster

Am Sonntag fuhren wir dann zu einem anderen Weltkulturerbe, dem Gelati – Kloster. Dort bekamen wir eine kleine Führung auf Deutsch und trafen ein paar andere Deutsche. Das Kloster hatte wunderschöne Wandmalereien und war auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch hier hätte man eine sehr schöne Aussicht haben können, auch das habe ich mir fürs nächste Mal gemerkt… Anschließend fuhren wir noch zu einem weiteren Kloster und besichtigten es kurz. Da wir mittlerweile aber komplett durchgeweicht und kalt waren, fuhren wir schnell weiter in die Stadt und wollten noch essen gehen bevor wir heimfahren würden. Allerdings warteten wir in dem Restaurant über eine Stunde auf unser Essen und dann brachten sie uns auch noch teilweise das falsche. Das war ein bisschen sinnbildlich für das Wochenende.

Die „Aussicht“ von der Klosteranlage

Alles in allem war es dennoch schön, aber ich werde es gerne nochmal bei Sonnenschein wiederholen.

Kloster Mozameta

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