Wrocław

Ende November verbrachte ich zusammen mit weiteren kulturweit-Freiwilligen ein wundervolles verlängertes Wochenende in Breslau (Wrocław). Als ich nach acht Stunden Zugfahrt am Hauptbahnhof ausstieg, war ich allein von dem schönen Bahnhofsgebäude sehr beindruckt:

 

Wir hatten Glück, denn seit einem Tag hatte der Breslauer Weihnachtsmarkt geöffnet. Wir haben also nur schnell unser Gepäck ins Hostel gebracht und uns dann sofort auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Zwischen Baumkuchen, Zuckerwatte und selbstgemachter Weihnachtsdeko wärmten wir uns mit Glühwein (hier sogar mit verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Pflaume – ziemlich lecker), heißem Bigos (Krauteintopf), Räucherkäse (s. Bild links) und leckerem Lángos ( in Fett gebackene Teigfladen mit saurer Sahne und Käse) auf.

 

Bei bestem Wetter ging es am nächsten Tag mit einer (halben) Free-Walking-Tour durch Breslau weiter:

  

  

 

 

Wer unzufrieden mit der seiner heruntergekommenen Wand ist, könnte sich an dem ehemaligen Besitzer (ein berühmter polnischer Künstler dessen Name ich leider vergessen habe) dieser Hauswand orientieren und die dunklen Flecken einfach provokativ mit bunten Pinselstrichen überstreichen.

Eine normale Lösung wäre ja auch langweilig.

Später stiegen wir auf die Kirchturmspitze und bewunderten Breslau  aus Vogelperspektive im Sonnenuntergang, tranken heiße Schokoladen in süßen Cafés, kochten und lachten, tanzten in kleinen Clubs und sagen alte Lieder zur Gitarre. Die Tage vergingen wie im Flug und bald ging es weiter nach Jelenia Góra, in Richtung des Zwischenseminars.

Dobranoc, liebes Wrocław!

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