Von Polnisch, Streichkäse und der Dunkelheit

Bis jetzt habe ich mich außerhalb der Schule immer nur mit den einfachsten Sätzen und Händen und Füßen verständigt. Dank der Geduld und Hilfsbereitschaft der Menschen, denen ich begegnet bin, hat das auch immer ganz gut geklappt. Nur die Sache mit dem Handyvertrag war ein bisschen komplizierter. Aber mittlerweile funktioniert auch das. Dass er mir aber immer wieder polnische SMS sendet, macht es mir auch nicht gerade leicht. Hierbei mal ein Hoch auf Google-Übersetzer, ohne den ich echt aufgeschmissen wäre.dsc00981-kopieDer ein oder andere fragt sich jetzt vielleicht, warum ich denn immer noch kein Polnisch spreche. Dass es in dieser Sprache allein sieben Fälle und gefühlte eine Millionen Scht- und Tsch-Laute gibt, sollte als Erklärung reichen.

Die Hoffnung habe ich allerdings noch nicht ganz aufgegeben. Immerhin gibt es da ja noch meinen Sprachkurs, der allein 5 Stunden meiner Woche einnimmt und mit Hausaufgaben, Vokabelarbeit und allem drum und dran ausgestattet ist.

dsc01280-kopieDass es hier zur Zeit schon um halb vier stockdüster ist, ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Dafür wird es morgens aber auch schon um sieben hell.

dsc00967-kopieHier gibt es Streichkäse, der wie Gouda schmeckt und Salami heißt – sehr verwirrend

dsc03069

Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, lag hier seit dem 1.Dezember fast durchgehend Schnee.

dsc03081

Wenn sich dann und wann die Sonne blicken lässt, verwandeln sich auch die grauen Seiten Lublins in ein kleines Winterwunderland.

0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.