Tubará – klein und idyllisch

Heute sind wir aus Tubará wiedergekommen. Eigentlich wollte wir schon gestern zurueckfahren, denn es liegt anderthalb Stunden von mir Zuhause entfernt. Aber – wie es das Schicksal so wollte – fuhr der letzte Bus bereits um 19:00 Uhr und Danitza, Sina, ich und José, Andrea und Fernando (drei 11. Klaessler) haben bei Fernando uebernachtet, da er in Tubará wohnt.

Aussicht von Tubará.

 

Tubará ist sehr schoen. Erst haben wir bei ihm zu Mittag gegessen: Kokosreis mit Huehnchen und Salat, dazu frischen Maracuya-Saft. Mjam! Anschliessend sind wir mit dem Bus 10 Minuten gefahren und anschliessend eine gefuehlte Stunde gelaufen, um zu einem Hoehlensee inmitten eines Waldes zu baden. Voll geil! Die Natur ist so rein und pur, weite Felder, drumherum Berge und mittem im Wald ein See unter einer Steinschlucht, an der die Baumwurzeln herunterhaengen. Idyllisch! Dort sind wir geblieben, bis es dunkel wurde.

 

Ein magischer Vulkanstein ist angeblich gut fuer die Haut. Wir schmieren uns gierig mit dem Vulkanschlamm ein, um Babyhaut zu bekommen…

Mit den Handylampen haben wir uns den ewigen Weg zurueck erleuchtet. Nach diesem anstrengenden Tag goennen wir uns noch eine richtig leckere Pizza. Und was macht man danach, in einem kleinen Dorf in der Nacht: richtig, Horrofilme auf Englisch mit spanischen Untertiteln schauen. Voll geil! Um drei Uhr morgens ins Bett. Und um 6:30 Uhr fragt mit Fernandos Schwester, ob ich mit ihr joggen gehe. Ich sage “ja”, und gemeinsam joggen die Huegel rauf und runter, auf kleinen Strassen, die sich an den Bergen und Haengen entlang schlaengeln. Voegel pfeifen, Obstbaeume saeumen den Weg. Es ist einfach perfekt!