Das Letzte

Das Gefühl nach Hause zu kommen – endlich ist es da. Nach einem emotionalen Tief am Flughafen, steigt nun die Vorfreude auf die Heimat. In meiner Wartezeit auf den Zug konnte ich das Gefühl endlich wieder in Deutschland zu sein völlig auskosten.
Ich habe schöne Dinge erlebt und schwierige Zeiten hinter mich gebracht. Neue Menschen kennengelernt, das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, von Liebe und von Schwermut. Doch fühle ich mich innerlich gereinigt. In meinem Kopf herrscht nur noch minimales Gefühls- und Gedankenchaos. Ich kann abschließen und neu anfangen. Ich kann beginnen und beenden. Ich kann ich sein – allein und mit anderen. Ich habe gelernt was es heißt zu genießen und in Bitterkeit zu ertrinken.
Der Zug trägt mich immer weiter in meine geliebte Heimat, zu meinen geliebten Menschen, Tieren und Wesen. Was die neue Reise wohl mit sich bringt? Wird sie einfacher?
Ich glaube nicht, dass das Leben einfacher wird, je mehr Erfahrungen man sammelt, desto umsichtiger ist man. Was bedeutet es hier loszulassen? Aber Erfahrungen sind auch dafür da, sie weiter zu geben.

Edit: Entstanden auf meiner Heimreise am 16.08.2016

Ich bin über alle Maße dankbar für dieses Jahr. Für jede Lektion, für jedes Lachen, für jedes gute Wort und gute Gespräch. Danke an meine Freunde die geblieben sind und die, die neu gekommen sind. Ihr seid ein riesengroßer Schatz und es ist toll, euch in meinem Leben zu wissen. Danke an meine Familie, die mich unterstützt und begleitet hat. Ich wüsste nicht, was ich ohne euch wäre und wo ich heute stände. Danke für die Erziehung die ich genießen durfte und mit der ich zu einem vernunftbegabten Menschen gereift bin. Danke, dass mir durch euch eine großartige Zukunft offen steht.

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